Barbara Sukowa
Werdegang
Barbara Sukowa, geboren am 2. Februar 1950, ist eine deutsche Film- und Bühnenschauspielerin sowie Sängerin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit den Regisseuren Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta. Ihren Durchbruch feierte sie mit der Hauptrolle in Fassbinders Miniserie „Berlin Alexanderplatz“, im darauffolgenden Jahr spielte sie die Hauptrolle in dessen Drama „Lola“. 1986 erhielt sie den Preis der Filmfestspiele von Cannes als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in von Trottas „Rosa Luxemburg“. In den 1990er-Jahren wirkte sie in mehreren internationalen Produktionen mit, darunter Lars von Triers „Europa“, Volker Schlöndorffs „Reise in die Vergangenheit“ sowie David Cronenbergs „M. Butterfly“ und „Johnny Mnemonic“. Später verkörperte sie Hildegard von Bingen in „Vision“ und Hannah Arendt in der gleichnamigen Filmbiografie.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel mit Barbara Sukowa als Schauspielerin verzeichnet, fünf Filme und eine Serie. Die Spanne reicht von 1981 („Lola“) bis 2020 („Wir beide“), also 39 Jahre, was 31 bzw. 70 Jahre nach ihrer Geburt liegt. Die Genres reichen von Drama und Krimi über Thriller und Liebesfilm bis zu Sci-Fi & Fantasy sowie Historie, darunter Werke wie „Europa“, „Hannah Arendt“ und „M. Butterfly“ – ein Hinweis auf ein breites Spektrum zwischen Autorenfilm und internationaler Produktion.
Einordnung
Die Bewertungen ihrer sechs Titel bei uns liegen zwischen 6,6 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 7,0. Damit bewegen sich alle Werke in einem vergleichsweise engen, überwiegend positiven Bereich ohne größere Ausreißer nach unten. Zwischen dem ältesten Titel von 1981 und dem jüngsten von 2020 liegen fast vier Jahrzehnte, in denen die Bewertungen konstant im oberen Mittelfeld blieben.