Liberace (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (849 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film widmet sich Liberace, der in den siebziger Jahren in einer Person vereinte, was später auf mehrere Bühnenfiguren verteilt war: virtuoser Pianist, Entertainer in Las Vegas und Superstar pompöser Shows, dem weltweit ein Millionenpublikum zu Füßen lag. Auf der Bühne wie im Privaten erhob er Luxus und Glamour zum Lebensstil. Lange Pelzmäntel, glitzernde Kostüme, goldene Kerzenständer und teurer Schmuck in Mengen waren seine Markenzeichen, mehrere Rolls-Royce zählten zum Fuhrpark, allein neununddreißig Flügel schmückten seine Villa. Alles gab es im Überfluss, und er selbst sagte einmal: „Too much of a good thing is wonderful".
Entstehungsgeschichte
Steven Soderbergh inszenierte den 2013 erschienenen Film, der im Original „Behind the Candelabra" heißt. Michael Douglas und Matt Damon stehen im Mittelpunkt, Dan Aykroyd und Scott Bakula gehören ebenfalls zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren. Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Liebesfilm sagt mehr über die Anlage als die schillernde Beschreibung des Bühnenlebens vermuten ließe: Nicht die Show trägt den Film, sondern eine Beziehung. Dass zwei männliche Hauptdarsteller gleichrangig genannt werden, deutet auf ein Zweipersonenstück im Zentrum, um das sich der Prunk als Kulisse legt. Der Kontrast zwischen öffentlicher Selbstinszenierung und privatem Erleben ist damit die eigentliche Spannungsachse.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 bei einigen hundert Stimmen liegt der Film im oberen Mittelfeld. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Blick auf eine Bühnenfigur der siebziger Jahre doppelt historisch, einmal durch den Stoff und einmal durch die Zeit, die seither vergangen ist. Im Feld der biografischen Dramen gehört er zu den Arbeiten, die Glanz zeigen, ohne bei ihm stehenzubleiben. Aus der Zuordnung zu Drama und Liebesfilm ergibt sich zudem, dass sich das Urteil eher auf die Beziehung im Zentrum bezieht als auf die Ausstattung, an der der Stoff nach außen kenntlich wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Douglas als Liberace
- Matt Damon als Scott Thorson
- Dan Aykroyd als Seymour Heller
- Scott Bakula als Bob Black
- Rob Lowe als Dr. Jack Startz
- Tom Papa als Ray Arnett
- Paul Reiser als Mr. Felder
- Bruce Ramsay als Carlucci
- Nicky Katt als Mr. Y
- Cheyenne Jackson als Billy Leatherwood
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Verfügbarkeit
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