Lemmy Caution gegen Alpha 60 (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Luc Godard |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-05-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 220.000 $ |
| Einspielergebnis | 46.585 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (634 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Geheimagent Lemmy Caution reist in die futuristische Stadt Alphaville, in der die Gefühle abgeschafft wurden. Sein Auftrag lautet, den Professor von Braun zur Rückkehr auf die äußeren Planeten zu bewegen. Natacha, die Tochter des Professors, wird ihm als Führerin zur Seite gestellt.
In der Stadt trifft Caution auf Henri Dickson, einen früheren Agenten, der ihm die Botschaft mitgibt, Alpha 60 zu zerstören und jene zu retten, die weinen. Caution wird Zeuge einer öffentlichen Hinrichtung, danach einem Verhör unterzogen, das der Rechner Alpha 60 führt, der die Stadt regiert, und zum Tode verurteilt. Natacha flüstert ihm unter Tränen die verbotenen Worte zu.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1965, die Regie lag bei Jean-Luc Godard. In der Besetzung stehen Eddie Constantine, Anna Karina, Akim Tamiroff und Valérie Boisgel. Die Freigabe wurde ab 16 Jahren erteilt; der Film verbindet Drama, Science-Fiction und Mystery.
Hinter den Kulissen
Diese Kombination erklärt, warum sich der Stoff nicht als bloße Zukunftsschau lesen lässt. Ein Agentenauftrag liefert das Gerüst, doch der eigentliche Gegenstand ist eine Ordnung, die Empfindung als Störung behandelt und die Sprache entsprechend beschneidet. Dass die Rettung ausgerechnet denen gilt, die weinen, macht das Programm der Erzählung deutlich: Der Widerstand besteht nicht in Waffen, sondern in einem Wort, das nicht mehr vorgesehen ist. Ein Rechner als Herrscher erlaubt zudem eine Konfrontation, die als Verhör und damit als Sprachduell geführt werden kann. Die Zuordnung zur Mystery passt dazu, weil die Stadt nie vollständig erklärt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 fällt die Bewertung deutlich positiv aus, gestützt auf eine schmale Zahl von Stimmen, wie sie bei älteren und sperrigen Titeln üblich ist. Einundsechzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie sich Genrebausteine für eine Erzählung nutzen lassen, die anderes im Sinn hat als ihr Genre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Eddie Constantine als Lemmy Caution
- Anna Karina als Natacha von Braun
- Akim Tamiroff als Henri Dickson
- Valérie Boisgel als 2nd Seductress Third Class (uncredited)
- Jean-Louis Comolli als Prof. Jeckell (uncredited)
- Michel Delahaye als von Braun's Assistant (uncredited)
- Christa Lang als 1st Seductress Third Class (uncredited)
- Jean-Pierre Léaud als Breakfast Waiter (uncredited)
- László Szabó als Chief Engineer (uncredited)
- Howard Vernon als Léonard von Braun (uncredited)
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Verfügbarkeit
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