Eine Frau ist eine Frau (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Luc Godard |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 160.000 $ |
| Einspielergebnis | 100.655 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (412 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Angela und Émile führen eine Ehe, die weder frei von Spannungen noch ganz ohne Harmonie ist, im Grunde also eine gewöhnliche Verbindung. Auffällig ist allenfalls der Gegensatz zwischen den beiden: Angela ist eine verträumte Stripperin, Émile wirkt neben ihr eher bieder und angepasst.
Eines Tages eröffnet Angela ihrem Mann, dass sie sich ein Kind wünscht. Émile ist von dieser Idee alles andere als begeistert. Aus dem Wunsch der einen und dem Zögern des anderen entwickelt sich ein Konflikt, der das Gleichgewicht der Ehe auf die Probe stellt. Wohin dieser Streit das Paar führt, soll hier nicht verraten werden.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Jean-Luc Godard, der Film entstand 1961 und ist international als „A Woman Is a Woman“ bekannt. Vor der Kamera stehen Anna Karina, Jean-Claude Brialy und Jean-Paul Belmondo, ergänzt durch Henri Attal. Mit dem deutschen Titel „Eine Frau ist eine Frau“ wird bereits eine Behauptung aufgestellt, die sich wie ein Motto über die Geschichte legt. Freigegeben ist der Film ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film kombiniert Komödie, Drama und Liebesfilm. Diese Mischung passt zu einem Stoff, der im Kern von einem Ehekonflikt handelt: Der Kinderwunsch ist eine ernste Frage, die über die Zukunft eines Paares entscheiden kann, doch die Ausgangslage mit der verträumten Frau und dem konventionellen Mann trägt zugleich komödiantisches Potenzial in sich.
Die Anlage ist bewusst klein gehalten. Es gibt keine äußere Bedrohung, kein Verbrechen und keine große Intrige, sondern ein Paar und einen Wunsch, der nicht geteilt wird. Die Spannung entsteht allein aus dem Verhältnis der Figuren zueinander.
Bemerkenswert ist die Tonlage, die sich schon aus der Grundidee ablesen lässt. Die Geschichte wirkt alltäglich, der Titel aber klingt wie eine trotzige Feststellung. Zwischen diesem Anspruch und der Leichtigkeit der Komödie bewegt sich der Film.
Einordnung & Wirkung
Durchschnittlich 7,3 von 10 Punkten zeigen eine klar positive Aufnahme, gestützt auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 65 Jahre vergangen, und die Bewertung bleibt dennoch deutlich über dem Mittelfeld. Innerhalb des Liebesfilms steht er für eine Form, die Beziehungsfragen mit komödiantischem Blick verhandelt, statt sie ausschließlich schwer zu nehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anna Karina als Angela
- Jean-Claude Brialy als Émile Récamier
- Jean-Paul Belmondo als Alfred Lubitsch
- Henri Attal als Fake Blind #2 (uncredited)
- Karyn Balm als (uncredited)
- Dorothée Blanck als Prostitute 3 / 'L'Opera Mouffe' shown on TV screen (uncredited)
- Catherine Demongeot als Magazine Girl (uncredited)
- Marie Dubois als Angela's Friend (uncredited)
- Ernest Menzer als Bar Owner (uncredited)
- Jeanne Moreau als Self (uncredited)
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Verfügbarkeit
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