La Pointe courte (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Agnès Varda |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-01-04 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer kleinen Ortschaft an der Küste treffen zwei Erzählstränge aufeinander, ohne sich vollständig zu vermischen. Der eine beobachtet das Leben der Bewohner des Fischerdorfs, ihre Arbeit, ihren Alltag, fast dokumentarisch. Der andere folgt einem Paar in einer Beziehungskrise: Der Mann ist zurückgekehrt an den Ort, an dem er geboren wurde und aufgewachsen ist, seine Partnerin begleitet ihn dorthin. Zwischen den Gesprächen der beiden und dem Leben des Ortes entsteht eine Spannung, die weniger von Handlung als von Beobachtung getragen wird. Wie es zwischen dem Paar ausgeht, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
„La Pointe courte“ entstand 1956 unter der Regie von Agnès Varda und gilt als ihr erster Langfilm. Besetzt ist er mit Philippe Noiret, Silvia Monfort, Marcel Jouet und Albert Lubrano. Es handelt sich um ein Drama mit Elementen des Liebesfilms.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus dokumentarischer Beobachtung eines Ortes und einer fiktiven Paargeschichte prägt die Anlage des Films von Grund auf: Zwei Ebenen laufen parallel, ohne sich ineinander aufzulösen, das Dorf und seine Bewohner werden nicht als Kulisse behandelt, sondern als eigenständige Realität neben der erzählten Beziehung. Diese Doppelstruktur macht deutlich, dass es weniger um eine klassische dramatische Zuspitzung geht als um das Verhältnis zwischen Menschen und dem physischen Raum, in dem sie sich bewegen. Die Einordnung als Drama und Liebesfilm greift also nur einen Teil der Anlage, denn die zweite, beobachtende Ebene verschiebt den Fokus vom reinen Beziehungskonflikt hin zu einer Betrachtung des Ortes selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit abgestützten Bereich der Rezeption. Seit seiner Entstehung 1956 sind fast siebzig Jahre vergangen, ein Zeitraum, der die Wahrnehmung eines frühen Werks naturgemäß verändert. Innerhalb des Genres von Drama und Liebesfilm sticht die doppelte Erzählstruktur hervor: Statt einer einzigen linearen Geschichte bietet der Film ein Nebeneinander von Beobachtung und Fiktion, das ihn von konventionelleren Vertretern des Genres unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philippe Noiret als Him
- Silvia Monfort als Her
- Marcel Jouet als Raphäel Scotto
- Albert Lubrano als Albert Soldino
- Anna Banegas als Anna Soldino
- André Lubrano als Dédé Soldino
- Rossette Lubrano als Albert's Wife
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Verfügbarkeit
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