Vogelfrei (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Agnès Varda |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-12-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 8.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (373 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein Fund: Mona Bergeron ist tot, ihr erfrorener Körper liegt in einem Graben irgendwo auf dem französischen Land. Von diesem Bild aus springt der Film zurück in die Wochen vor ihrem Tod und verfolgt, wie es dazu kommen konnte.
In Rückblenden zieht Mona von Ort zu Ort. Sie nimmt Gelegenheitsarbeiten an und übernachtet bei allen, die ihr einen Schlafplatz anbieten. Mona ist entschieden unabhängig, Freiheit ist ihr wichtiger als jede Bequemlichkeit. Doch mit jeder Station wird sichtbar, wie ihre Kräfte schwinden, und gerade dieser Drang nach Freiheit führt sie Schritt für Schritt auf das Ende zu, das der Film bereits in seiner ersten Szene gezeigt hat.
Entstehungsgeschichte
Agnès Varda führte bei diesem Drama Regie, das 1985 herauskam. Sandrine Bonnaire, Macha Méril, Yolande Moreau und Stéphane Freiss gehören zur Besetzung. International ist der Film unter dem Titel „Vagabond“ bekannt, während der deutsche Titel „Vogelfrei“ den Blick stärker auf die Ausgestoßenheit der Hauptfigur lenkt. Zu sehen ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Das reine Drama verzichtet auf jede Genremischung und konzentriert sich ganz auf eine Figur. Bemerkenswert ist die Bauweise: Weil der Tod der Hauptfigur schon zu Beginn feststeht, entfällt die Frage nach dem Ausgang. An ihre Stelle tritt die Frage nach dem Weg dorthin. Jede Rückblende wird so zu einem Baustein, aus dem sich ein Bild von Mona zusammensetzt.
Durch die wechselnden Orte, Arbeiten und Unterkünfte trifft Mona immer wieder auf neue Menschen. Zugleich legt die Anlage einen Widerspruch offen, der den Film trägt: Die Unabhängigkeit, die Mona sucht, ist zugleich das, was sie schutzlos macht.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,4 von 10 zeigt eine deutlich positive Aufnahme. Die Basis besteht aus einigen hundert Stimmen, was für einen Film dieses Alters eine überschaubare, aber aussagekräftige Größe ist.
Zwischen Erscheinen und heute liegen 41 Jahre. Innerhalb des Dramas steht der Film für eine Erzählweise, die den Ausgang vorwegnimmt und die Spannung ganz in die Rekonstruktion eines Lebens verlegt. Den Kern bildet der Gegensatz von Freiheit und Verletzlichkeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandrine Bonnaire als Mona Bergeron
- Macha Méril als Madame Landier
- Yolande Moreau als Yolande
- Stéphane Freiss als Jean-Pierre
- Setti Ramdane als The Moroccan Who Discovers Mona
- Yahiaoui Assouna als Assoun
- Marthe Jarnias als Old Aunt Lydie
- Francis Balchère als Gendarmerie
- Jean-Louis Perletti als Gendarmerie
- Urbain Causse als Farmer Interviewed
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Verfügbarkeit
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