Augenblicke: Gesichter einer Reise (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Agnès Varda |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-06-28 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 1.108.983 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (428 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Menschen, zwischen denen mehr als ein halbes Leben liegt, gehen gemeinsam auf Reisen. Die 89-jährige Filmemacherin Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR steigen in ein besonderes Fotomobil und fahren durch Frankreich. Ihr Ziel ist es, Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und sichtbar zu machen.
Das geschieht in überlebensgroßen Porträts, die an Hausfassaden, Züge und Schiffscontainer geklebt werden. Von der Provence bis in die Normandie widmen die beiden ihre Kunst gewöhnlichen Menschen: dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs im früheren Bergbaugebiet. Landschaften werden zu Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten, und aus Blicken entstehen Begegnungen voller Herzlichkeit und Humor.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2017, Regie führte Agnès Varda, die zugleich selbst vor der Kamera steht. Neben ihr sind JR, Patricia Mercier und Amaury Bossy zu sehen. Im englischen Sprachraum trägt der Film den Titel „Faces Places“. Die Freigabe ab 6 Jahren öffnet ihn auch einem jüngeren Publikum.
Hinter den Kulissen
Als reiner Dokumentarfilm verzichtet der Titel auf erfundene Handlung und lebt von echten Begegnungen. Seine Motive zeichnen das Bild klar: Fotografie und Street Art, Dörfer und Museen, darunter der Louvre, und im Zentrum die Freundschaft zwischen den beiden Reisenden.
Gerade diese Freundschaft trägt den Film. Varda und JR sind nicht nur Beobachter, sondern Teil des Geschehens, und der große Altersunterschied zwischen ihnen wird zum stillen Thema. Die Porträtaktion selbst ist eine Form der Anerkennung: Menschen, die sonst kaum wahrgenommen werden, erscheinen plötzlich riesengroß im öffentlichen Raum. Das Nebeneinander von Dorf und Museum deutet an, wie selbstverständlich der Film Alltag und Kunst miteinander verbindet.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 7,6 von 10 Punkten gehört der Film zu den gut bewerteten Titeln. Einige hundert Stimmen stehen dahinter, für einen Dokumentarfilm eine respektable Menge. Seit dem Erscheinen sind 9 Jahre vergangen. Im Genre des Dokumentarfilms nimmt er eine eigene Stellung ein, weil er Reisebericht, Künstlerporträt und Freundschaftsgeschichte verbindet und dabei einen warmen, zugewandten Blick auf Menschen richtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Agnès Varda als Self
- JR als Self
- Patricia Mercier als Self
- Amaury Bossy als Self
- Claude Flaert als Self
- Clemens Van Dungern als Self
- Didier Campy Comte als Self
- Jacky Patin als Self
- Jean-Luc Godard als Self
- Jeannine Carpentier als Self
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Verfügbarkeit
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