La grazia (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Sorrentino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 24.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 68.995 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (444 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mariano De Santis ist Präsident der Italienischen Republik. Er ist verwitwet, gläubiger Katholik und lebt mit seiner Tochter Dorotea zusammen, die wie ihr Vater Rechtswissenschaftlerin ist. Seine Amtszeit neigt sich dem Ende zu, doch eine letzte Verantwortung liegt noch vor ihm.
Er muss über zwei heikle Gnadengesuche entscheiden. Beide Fälle stellen ihn vor schwere moralische Dilemmata, und sie sind so eng mit seinem eigenen Leben verwoben, dass sich das eine kaum vom anderen trennen lässt. Zweifel nagen an ihm. Er ringt mit Fragen nach Recht, Gerechtigkeit und Verantwortung, und jede mögliche Antwort berührt sowohl sein Amt als auch sein Privatleben.
Wie seine Entscheidung ausfällt, bleibt hier offen. Sicher ist nur, dass sie das Spannungsfeld zwischen öffentlicher Rolle und persönlichem Gewissen sichtbar machen wird.
Entstehungsgeschichte
Paolo Sorrentino hat dieses Drama inszeniert, es stammt aus dem Jahr 2025. Der Originaltitel „La grazia“ bleibt auch im Deutschen erhalten und bedeutet „die Gnade“, was unmittelbar auf die Gnadengesuche verweist. Toni Servillo, Anna Ferzetti, Massimo Venturiello und Milvia Marigliano gehören zur Besetzung. Freigegeben ist das Werk ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Das Drama kommt ohne Genremischung aus und konzentriert sich ganz auf einen inneren Konflikt. Statt äußerer Handlung steht das Abwägen im Mittelpunkt, und die Spannung entsteht aus der Frage, wie ein Mensch mit einer Entscheidung umgeht, die andere Leben unmittelbar betrifft.
Die Anlage verbindet mehrere Ebenen. Der Präsident ist zugleich Jurist, Vater, Witwer und gläubiger Mensch, und jede dieser Rollen bringt eigene Maßstäbe mit. Die Tochter als Rechtswissenschaftlerin spiegelt seine fachliche Perspektive im privaten Umfeld. So wird das Staatsamt nicht als Machtposition erzählt, sondern als Last, die mit dem eigenen Gewissen verrechnet werden muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 erzielt der Film eine klar überdurchschnittliche Bewertung. Die Grundlage bilden bereits mehrere hundert Stimmen, obwohl der Titel noch sehr jung ist.
Erst 1 Jahr ist seit dem Erscheinen vergangen, das Urteil des Publikums kann sich also noch verschieben. Innerhalb des Dramas steht der Film für eine ruhige, nachdenkliche Form, die politische Verantwortung und private Moral miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Toni Servillo als Mariano De Santis
- Anna Ferzetti als Dorotea De Santis
- Massimo Venturiello als Ugo Romani
- Milvia Marigliano als Coco Valori
- Orlando Cinque als Massimo Labaro
- Giuseppe Gaiani als Lanfranco Mare
- Giovanna Guida als Valeria Cafiero
- Alessia Giuliani als Maria Gallo
- Roberto Zibetti als Domenico Samaritano
- Linda Messerklinger als Isa Rocca
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Verfügbarkeit
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