Die Hand Gottes (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Sorrentino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.050.000 $ |
| Einspielergebnis | 167.909 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.814 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Neapel in den achtziger Jahren. Fabietto ist siebzehn, schüchtern und lebt in einer großen, lauten Familie. Er liebt zwei Dinge: Fußball und das Kino.
Dann sterben seine Eltern bei einem Unglück. Fabietto überlebt, weil er an jenem Tag nicht bei ihnen war, sondern im Stadion. Aus dieser Fügung entsteht der Rest des Films: ein junger Mann, der begreift, dass er etwas machen muss, und der nicht weiß, was.
Entstehungsgeschichte
Paolo Sorrentino schrieb das Drehbuch, führte Regie und war Mitproduzent. Es ist sein neunter abendfüllender Film.
Der Hintergrund ist autobiografisch. Sorrentino wuchs als Sohn eines Bankangestellten in Neapel auf; 1986 starben seine Eltern, während er ein Fußballspiel besuchte. Er hat den Film als seine intimste und persönlichste Arbeit bezeichnet und als Erzählung vom Erwachsenwerden.
Filippo Scotti spielt Fabietto, Toni Servillo den Vater — es ist die achte gemeinsame Arbeit mit Sorrentino. Daneben sind Teresa Saponangelo und Luisa Ranieri zu sehen.
Hinter den Kulissen
Netflix erwarb die Auswertungsrechte. Gedreht wurde ab August 2020 in Neapel — Sorrentinos erste Rückkehr dorthin seit seinem Debütfilm von 2001. Weitere Schauplätze waren Stromboli und die Amalfiküste.
Der Titel spielt auf eine der bekanntesten Wendungen der Fußballgeschichte an. Im Film bekommt sie eine zweite Bedeutung: Ein Spiel des SSC Neapel rettet Fabietto das Leben.
Einordnung & Wirkung
Die Premiere fand 2021 bei den Filmfestspielen von Venedig statt. Dort gewann der Film den Silbernen Löwen; Filippo Scotti erhielt den Marcello-Mastroianni-Preis.
Es folgten Nominierungen für den Oscar und den Golden Globe sowie Auszeichnungen bei den italienischen Filmpreisen David di Donatello und Nastro d'Argento.
Die Kritik urteilte gemischt: gelobt wurden Bildgestaltung und Darstellungen, bemängelt wurde eine erzählerische Selbstbezogenheit — ein Einwand, der bei einem so ausdrücklich autobiografischen Film schwer zu trennen ist von seinem Gegenstand.
Bilder








Besetzung & Stab
- Filippo Scotti als Fabietto Schisa
- Toni Servillo als Saverio Schisa
- Teresa Saponangelo als Maria Schisa
- Luisa Ranieri als Patrizia
- Marlon Joubert als Marchino Schisa
- Massimiliano Gallo als Franco
- Betti Pedrazzi als Baronessa Focale
- Renato Carpentieri als Alfredo
- Enzo De Caro als San Gennaro
- Sofya Gershevich als Yulia
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