La Grande Bellezza - Die große Schönheit (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Sorrentino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.930.592 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 |
Trailer
Worum es geht
Rom im Sommer, prächtig und gleissend schön, bildet die Kulisse für das Leben von Jep Gambardella: Feste bis in den Morgen, gutes Essen, schöne Frauen. Doch hinter dem charmanten Verführer steckt ein Mann, den die Oberflächlichkeit seiner Kreise längst ermüdet. Immer wieder kehren seine Gedanken zu dem einen Roman zurück, der ihm in jungen Jahren Erfolg brachte, und zu einer ersten großen Liebe, die ihn nie ganz losgelassen hat. Den 65. Geburtstag begeht er mit der Erkenntnis, dass alles vergänglich ist – selbst das ewige Rom.
Entstehungsgeschichte
Paolo Sorrentino inszenierte dieses Drama im Jahr 2013. In der Hauptrolle des Jep Gambardella ist Toni Servillo zu sehen, an seiner Seite spielen Carlo Verdone, Sabrina Ferilli und Carlo Buccirosso.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf klare Handlungsspannung im herkömmlichen Sinn und setzt stattdessen auf eine episodische, fast mäandernde Erzählweise, die dem inneren Zustand seiner Hauptfigur entspricht: ein Leben aus Wiederholung, Glanz und Leere. Dass die Geschichte um einen Schriftsteller kreist, der seit einem einzigen Jugendwerk nichts mehr vollendet hat, gibt dem Film eine reflexive Ebene – es geht weniger um äußere Ereignisse als um das Nachdenken über verstrichene Zeit, verpasste Möglichkeiten und die Frage, was von einem rauschenden Leben am Ende bleibt. Die Konzentration auf eine einzelne männliche Hauptfigur, umgeben von einem festen Kreis wiederkehrender Bekannter, unterstreicht den Charakter einer Gesellschaftsbetrachtung aus einer sehr persönlichen, subjektiven Perspektive.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 bewegt sich der Film im oberen Bereich dessen, was Dramen dieser Art gemeinhin erreichen, getragen von einer soliden, wenn auch nicht übermäßig breiten Stimmenbasis. Seit der Entstehung 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass der Film an thematischer Zugänglichkeit verloren hätte, da sein zentrales Motiv – die Vergänglichkeit inmitten von Pracht und gesellschaftlichem Schein – zeitlos bleibt. Innerhalb des Dramagenres nimmt er mit seiner Konzentration auf einen desillusionierten Beobachter der eigenen Existenz eine eher introspektive, stimmungsgetragene Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Toni Servillo als Jep Gambardella
- Carlo Verdone als Romano
- Sabrina Ferilli als Ramona
- Carlo Buccirosso als Lello Cava
- Iaia Forte als Trumeau
- Pamela Villoresi als Viola
- Galatea Ranzi als Stefania
- Franco Graziosi als Conte Colonna
- Sonia Gessner als Contessa Colonna
- Giorgio Pasotti als Stefano
Weitere Filme von Paolo Sorrentino
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.