L'Outsider (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Barratier |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-22 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (215 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2008, mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit 1929: Bei einer großen französischen Bank wird ein gewaltiger Verlust entdeckt, umgerechnet fast fünf Milliarden Euro. Verantwortlich gemacht wird ein ruhiger, 31-jähriger Händler, der acht Jahre zuvor als einfacher Bankangestellter begonnen hatte. Aus dem unauffälligen Büromitarbeiter wurde in kurzer Zeit der Star des Handelsraums, unter Kollegen als „Geldmaschine“ bekannt. Der Film zeichnet nach, wie aus einem Angestellten eine Figur wird, die für einen der größten Skandale der Finanzwelt steht, ohne den weiteren Ausgang der Geschichte vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„L'Outsider“ entstand 2016 unter der Regie von Christophe Barratier. In den Hauptrollen sind Arthur Dupont, François-Xavier Demaison, Sabrina Ouazani und Tewfik Jallab zu sehen. Der Film ist als Spielfilm angelegt und stützt sich auf eine wahre Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Drama passt zu einem Stoff, der sich um Aufstieg, Verdacht und Kontrollverlust dreht: Die Spannung entsteht weniger aus äußerer Action als aus der Frage, wie ein Einzelner innerhalb eines Systems so weit gehen konnte, ohne dass es jemand verhinderte. Das Schlagwort „Nach wahrer Begebenheit“ setzt einen Rahmen, der den Film von reiner Fiktion abgrenzt und ihn stattdessen als Annäherung an reale Ereignisse rund um einen Finanzskandal lesbar macht. Die Besetzung mit vier Hauptdarstellern deutet auf ein Figurenensemble hin, das neben dem zentralen Händler auch sein berufliches und persönliches Umfeld einbezieht, statt sich allein auf eine Einzelfigur zu konzentrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „L'Outsider“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breiter Publikumskonsens ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ein Zeitraum, der ausreicht, um den Film als eine von mehreren filmischen Annäherungen an die Finanzkrise 2008 und ihre handelnden Personen einzuordnen. Innerhalb des Genres von Wirtschaftsthrillern mit dramatischem Unterbau fügt er sich in eine Reihe von Werken ein, die reale Skandale als Ausgangspunkt für Erzählungen über Ehrgeiz, Verantwortung und Systemversagen nutzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Arthur Dupont als Jérôme Kerviel
- François-Xavier Demaison als Keller
- Sabrina Ouazani als Sofia
- Tewfik Jallab als Samir
- Thomas Coumans als Mathieu Priester
- Sören Prévost als Froger
- Franz Lang als Sébastien Mangelle
- Luc Schiltz als Colin Blake
- Mhamed Arezki als Nouredine
- Ambroise Michel als Tiago
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Verfügbarkeit
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