Paris, Paris - Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Barratier |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-09-24 |
| Einspielergebnis | 12.940.622 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, Mitte der 1930er Jahre: Das Musiktheater „Chansonia“ steht leer, die einstige Belegschaft ist auseinandergerissen. Drei Freunde, Pigoil, Milou und Jacky, wollen das Haus mit einer eigenen Show wieder zum Leben erwecken. Für Pigoil, den arbeitslosen Bühnenarbeiter, geht es um mehr als um ein Theaterprojekt: Ihm wurde das Sorgerecht für seinen Sohn Jojo entzogen, und nur ein Erfolg der Show scheint ihm eine Chance zu geben, seinen Sohn zurückzubekommen. Mit der jungen Sängerin Douce gewinnen die Männer eine vielversprechende Besetzung – doch Douce weckt nicht nur bei Milou Interesse, sondern auch bei Galapiat, dem Gangsterboss des Viertels. Nach einem missglückten ersten Versuch holen sich die Freunde Unterstützung bei Monsieur Radio, einem einst gefeierten Komponisten, um die Show doch noch zu retten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2008 unter der Regie von Christophe Barratier. In den Hauptrollen sind Gérard Jugnot, Clovis Cornillac, Kad Merad und Nora Arnezeder zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, das im Umfeld eines Theaterbetriebs angesiedelt ist.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein persönliches Drama – den Kampf eines Vaters um seinen Sohn – mit dem kollektiven Bemühen einer Theatertruppe, ihr Haus zu retten. Diese doppelte Anlage gibt dem Stoff sowohl eine intime als auch eine gemeinschaftliche Dimension: Der private Verlust Pigoils treibt die Handlung an, während die Show selbst zum Symbol für Zusammenhalt und Neuanfang wird. Mit dem Gangster Galapiat und der Sängerin Douce kommt ein Element von Bedrohung und Begehren hinzu, das das Theatermilieu mit den Machtverhältnissen des Viertels verknüpft. Die Figur des Monsieur Radio, eines einst gefeierten Komponisten, deutet zudem an, dass die Erzählung auch von einem Comeback und der Wiederbelebung vergangener Fähigkeiten handelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das auf ein durchwachsenes, aber nicht ablehnendes Echo hindeutet. Seit der Entstehung 2008 sind mittlerweile über anderthalb Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb historisch angesiedelter Dramen über Theater und Gemeinschaft in eine bestimmte, zeitlich schon etwas entfernte Reihe stellt. Innerhalb des Dramagenres zeichnet sich der Film durch seine Kombination aus persönlichem Konflikt und Ensemblegeschichte aus, ohne dass die vorliegenden Daten eine genauere Einordnung in Bezug auf Rezeption oder Wirkung zulassen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Gérard Jugnot als Germain Pigoil
- Clovis Cornillac als Émile Leibovich, aka 'Milou'
- Kad Merad als Jacky Jacquet
- Nora Arnezeder als Douce
- Pierre Richard als Max, aka 'Monsieur TSF'
- Bernard-Pierre Donnadieu als Félix Galapiat
- Maxence Perrin als Jojo Pigoil
- François Morel als Célestin
- Élisabeth Vitali als Viviane, Jojo's mother
- Christophe Kourotchkine als Lebeaupin, Viviane's new husband
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Verfügbarkeit
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