Krieg der Knöpfe (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Barratier |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Familie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 15.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (480 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
März 1944. Während der Weltkrieg die Welt erschüttert, tobt in einem kleinen Winkel eines französischen Dorfes eine ganz andere Schlacht, ausgetragen von Kindern. Seit langem bekriegen sich die Lausbuben der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne jede Gnade. Diesmal nimmt ihr Krieg eine unerwartete Wendung: Sie beschließen, jedem Gefangenen die Knöpfe von der Kleidung zu reißen, sodass er zur Demütigung halb entkleidet durch die Straßen laufen muss. Das Dorf, das die meisten Knöpfe erbeutet, hat gewonnen.
Abseits dieses Konflikts erobert Violeta, ein Mädchen jüdischer Herkunft, das Herz des Anführers von Longeverne, bevor die Wahrheit über ihre Herkunft ans Licht kommt.
Entstehungsgeschichte
Christophe Barratier führte bei diesem Film Regie, der 2011 erschien. Jean Texier, Clément Godefroy, Théophile Baquet und Louis Dussol sind die genannten Darsteller, und die Freigabe ab sechs Jahren zeigt, dass der Film trotz seines historischen Hintergrunds auf ein junges Publikum zielt.
Hinter den Kulissen
Abenteuer und Familie: Die beiden Genres beschreiben die Oberfläche, ein Kinderspiel mit Regeln und Ehrgeiz. Darunter liegt mehr: Hinter der Geschichte von Kinderprügeleien verbirgt sich der ewige Kampf der Rivalitäten zwischen Menschen, der am Ende die wirklichen Kriege zwischen Völkern verursacht. Der Zeitpunkt der Handlung, März 1944 in Frankreich, macht diese Parallele unübersehbar. Die Figur der Violeta führt zudem eine Bedrohung ein, die mit dem Spiel nichts zu tun hat und dennoch mitten hineinreicht. So verbindet der Film die leichte Form des Abenteuerfilms mit einem Hintergrund, der das Kindliche in ein anderes Licht rückt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 fällt verhalten aus, gestützt auf einige hundert Stimmen. 15 Jahre nach dem Erscheinen 2011 steht der Film innerhalb des Familienfilms für den Versuch, ein Kinderabenteuer mit einem ernsten historischen Rahmen zu verbinden. Wie gut beides zusammengeht, ob der Weltkrieg als Hintergrund trägt oder nur als Kulisse dient, dürfte über den Eindruck entscheiden. Wer Abenteuerfilme für Kinder sucht, die mehr sein wollen als Unterhaltung, findet hier einen Kandidaten mit erkennbarem Anspruch.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jean Texier als Lebrac
- Clément Godefroy als Petit Bibus
- Théophile Baquet als Grand Gibus
- Louis Dussol als Bacaillé, mayor's kid
- Harold Werner als La Crique, smart kid
- Nathan Parent als Camus
- Ilona Bachelier als Violette
- Thomas Goldberg als L'Aztec
- Laetitia Casta als Simone
- Guillaume Canet als L'instituteur
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Verfügbarkeit
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