Kimi (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-02-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.021 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine technische Angestellte, die unter Agoraphobie leidet, überprüft im Auftrag ihres Unternehmens gewöhnliche Datenströme. In einer dieser Aufzeichnungen entdeckt sie Beweise für ein Gewaltverbrechen. Sie versucht, die Befehlskette in der Firma zu durchbrechen, um die Aufnahme an die richtige Stelle zu bringen, stößt dabei aber auf Widerstand und Bürokratie. Am Ende erkennt sie, dass ihr nur bleibt, was sie am meisten fürchtet: Sie muss ihre Wohnung verlassen, um sich einzumischen.
Entstehungsgeschichte
Steven Soderbergh inszenierte den 2022 erschienenen Film. Zoë Kravitz führt die Besetzung an, dazu treten Byron Bowers, Jaime Camil und Erika Christensen. Vier tragende Namen genügen, weil die Erzählung eng an einer einzigen Figur klebt: Wer die Wohnung kaum verlässt, begegnet wenigen Menschen, und jede dieser Begegnungen bekommt Gewicht. Die Freigabe ab 16 Jahren verweist darauf, dass das Verbrechen im Zentrum nicht abstrakt bleibt, sondern als Aufzeichnung gegenwärtig ist.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller, Mystery und Krimi, und alle drei laufen über denselben Gegenstand: eine Aufzeichnung, die etwas enthält, was sie nicht enthalten sollte. Der Kunstgriff der Anlage besteht darin, die Hauptfigur nicht ermitteln zu lassen. Sie hat den Beweis bereits; ihr Problem ist, ihn weiterzugeben. Damit wird der Apparat, für den sie arbeitet, zum eigentlichen Hindernis, und Bürokratie ersetzt die Verfolgungsjagd. Die Agoraphobie verdoppelt diesen Bau: Die Wohnung schützt und sperrt zugleich, und der Schritt nach draußen ist keine Nebensache, sondern die eigentliche Zumutung. Dass der Beweis in einem gewöhnlichen Datenstrom auftaucht, verlegt die Bedrohung in den Arbeitsalltag.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich ergeben ein Urteil knapp über der Mitte. Der Abstand zum Erscheinen beträgt vier Jahre; der Film gehört damit zu den jüngeren Titeln, und seine Bewertung beruht auf einer noch überschaubaren Zahl von Stimmen. Innerhalb des Thrillers steht er für die kleine Form – wenige Schauplätze, eine Hauptfigur, ein knapper Zeitraum.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zoë Kravitz als Angela Childs
- Byron Bowers als Terry Hughes
- Jaime Camil als Antonio Rivas
- Erika Christensen als Samantha Gerrity
- Derek DelGaudio als Bradley Hasling
- Robin Givens als Angela's Mother
- Charles Halford als Tall Thug
- Devin Ratray als Kevin
- Jacob Vargas als Glasses Thug
- Rita Wilson als Natalie Chowdhury
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Verfügbarkeit
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