Kap der Angst (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Scorsese |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-11-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 182.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (4.022 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max Cady kommt aus dem Gefängnis frei und denkt an nichts anderes als an Rache. Sein Ziel ist Sam Bowden, sein früherer Verteidiger, dem er vorwirft, entlastende Informationen dem Gericht vorenthalten zu haben.
Cady beginnt, die Familie Bowden zu terrorisieren. Er tut es auf eine Weise, die stets am Rand der Legalität bleibt, ohne sie zu überschreiten, sodass ihm mit rechtlichen Mitteln kaum beizukommen ist. Auch an die fünfzehnjährige Tochter macht er sich heran. Als ein auf ihn angesetzter Privatdetektiv zu Tode kommt, ist das Maß voll. Die Familie flieht, doch Cady lässt sich nicht abschütteln.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1991 unter der Regie von Martin Scorsese; der englische Titel lautet „Cape Fear“. Die Hauptrollen spielen Robert De Niro, Nick Nolte, Jessica Lange und Juliette Lewis. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Krimi und Thriller greifen in diesem Stoff ineinander, und die Reihenfolge ist aufschlussreich. Vor der Verfolgungsgeschichte steht das Drama einer Familie, die nicht nur von außen bedroht wird, sondern deren Zusammenhalt durch die Bedrohung selbst auf die Probe gestellt wird.
Der eigentliche Kunstgriff der Anlage liegt darin, dass der Verfolger sich zunächst nichts zuschulden kommen lässt. Er nutzt genau jenes Rechtssystem, in dem sein früherer Verteidiger zu Hause ist, und macht dessen Regeln zu seiner Waffe. Damit verschiebt sich die Frage vom Was zum Wie: Nicht die Tat treibt die Spannung, sondern das Warten auf sie. Dass ein Anwalt, der beruflich mit Schuld und Verteidigung umgeht, hier zum Betroffenen wird, verleiht dem Vorwurf der zurückgehaltenen Information zusätzliches Gewicht. Die Annäherung an die minderjährige Tochter markiert die Grenze, ab der die Bedrohung ganz persönlich wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen liegt die Bewertung im gehobenen Bereich und beruht auf einer belastbaren Zahl an Urteilen. Fünfunddreißig Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Psychothriller einordnen, dessen Bedrohung aus Nähe und Ausdauer erwächst statt aus Überraschung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert De Niro als Max Cady
- Nick Nolte als Sam Bowden
- Jessica Lange als Leigh Bowden
- Juliette Lewis als Danielle Bowden
- Joe Don Baker als Claude Kersek
- Robert Mitchum als Lieutenant Elgart
- Gregory Peck als Lee Heller
- Martin Balsam als Judge
- Illeana Douglas als Lori Davis
- Fred Thompson als Tom Broadbent
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Verfügbarkeit
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