JFK - Tatort Dallas (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Stone |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Historie |
| Laufzeit | 189 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 205.405.498 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (2.494 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 22. November 1963 hält die Welt den Atem an: John F. Kennedy, der jüngste ins Amt gewählte Präsident der Vereinigten Staaten, wird von mehreren Schüssen niedergestreckt. In Windeseile präsentiert das FBI einen Täter, den Einzelgänger Lee Harvey Oswald; zwei Tage später wird dieser selbst von Jack Ruby erschossen. Die mit der Klärung beauftragte Warren-Kommission kommt zu dem Schluss, Oswald habe allein gehandelt. Staatsanwalt Jim Garrison zweifelt daran und macht sich mit seinem Team daran, das Mordpuzzle selbst zu lösen. Während er Aussagen sammelt, sterben Zeugen unter merkwürdigen Umständen, und was er zusammenträgt, reicht weit über einen Einzeltäter hinaus.
Entstehungsgeschichte
Oliver Stone brachte den Stoff 1991 heraus, im Englischen trägt er den Titel JFK. Die Besetzung führt Kevin Costner an, neben ihm stehen Tommy Lee Jones, Gary Oldman und Kevin Bacon. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Historie greifen ineinander, und die Reihenfolge sagt etwas über die Anlage: Am Anfang steht die Figur des Ermittlers, der Spannungsapparat bedient sich der Ermittlung, und der historische Rahmen liefert das Material. Die wahre Begebenheit im Hintergrund macht deutlich, worauf sich die Erzählung beruft. Erzähltechnisch arbeitet ein solcher Aufbau mit einem Wissensgefälle, das umgekehrt läuft als sonst im Genre: Der Ausgang des Tages von Dallas ist bekannt, offen ist allein, wie er zustande kam. Spannung entsteht also nicht aus dem Was, sondern aus dem Zusammensetzen. Dass am Ende Institutionen im Bild stehen und keine Einzelperson, verschiebt den Fall vom Verbrechen zur Ordnungsfrage.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben einen Schnitt von 7,6 von 10 und damit einen Wert im oberen Bereich, der bei einer Grundlage dieser Größe belastbar ist. 35 Jahre nach dem Erscheinen liegt der Reiz weniger in der Aufklärung als in der Form: ein Justizdrama, das seinen Gegenstand nicht abschließt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kevin Costner als Jim Garrison
- Tommy Lee Jones als Clay Shaw
- Gary Oldman als Lee Harvey Oswald
- Kevin Bacon als Willie O'Keefe
- Michael Rooker als Bill Broussard
- Jack Lemmon als Jack Martin
- Laurie Metcalf als Susie Cox
- Sissy Spacek als Liz Garrison
- Joe Pesci als David Ferrie
- John Candy als Dean Andrews
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Verfügbarkeit
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