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The Doors

The Doors (1991)

⭐ 7,1 · 1991 · Musik, Drama
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Kurzüberblick

RegieOliver Stone
GenreMusik, Drama
Laufzeit140 Minuten
Erscheinungsdatum1991-03-01
AltersfreigabeFSK 16
Budget38.000.000 $
Einspielergebnis34.416.893 $
TMDB-Bewertung7,1 (1.655 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Der Film folgt Jim Morrison von der Kindheit bis zu seinem Tod 1971 in Paris.

Dazwischen liegen die Studienjahre an der UCLA, die Gründung der Band, der Aufstieg im Whisky a Go Go — und ein zunehmender Absturz in Alkohol und Drogen. Ein Wendepunkt ist der Zwischenfall in Miami, bei dem Morrison sich nach verspätetem Auftritt vor dem Publikum entblößt.

Entstehungsgeschichte

Regie führte Oliver Stone, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Randall Jahnson. Produziert wurde der Film von Bill Graham, Sasha Harari und A. Kitman Ho.

Val Kilmer spielt Jim Morrison, Meg Ryan die Pam Courson, Kyle MacLachlan den Ray Manzarek, Kevin Dillon den John Densmore, Frank Whaley den Robby Krieger und Kathleen Quinlan die Patricia Kennealy. In weiteren Rollen sind Michael Wincott als Paul Rothchild, Crispin Glover als Andy Warhol und Billy Idol als Cat zu sehen; auch echte Bandmitglieder haben Kurzauftritte.

Die Kamera führte Robert Richardson, den Schnitt besorgten David Brenner und Joe Hutshing. Der Soundtrack enthält zahlreiche Stücke der Doors; Val Kilmers Gesang wurde über die instrumentalen Originalaufnahmen der Band gelegt.

Der Film erschien 1991, dauert 140 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Die deutsche Fassung entstand bei der Ronda Film GmbH in Berlin unter Arne Elsholtz; Torsten Sense sprach Morrison.

Hinter den Kulissen

Kilmers Gesang über den Originalaufnahmen ist die technisch heikelste Entscheidung. Der Darsteller singt, die Band spielt — was zu hören ist, hat es so nie gegeben.

Die Beteiligung echter Bandmitglieder in Kurzauftritten steht dazu in einem eigentümlichen Verhältnis. Menschen, die dabei waren, treten in einer Nacherzählung auf, die andere Beteiligte ausdrücklich ablehnen.

Denn der Widerspruch kam von innen. Ray Manzarek verwarf den Film kategorisch: Oliver Stone solle sich schämen, das Ganze sei zu sensationsgierig; er kritisierte die einseitige Zuspitzung auf Morrisons Alkoholismus. Robby Krieger urteilte abgewogener — Val Kilmer sei großartig gewesen, manches übertrieben, vieles aber sehr gut gemacht.

Einordnung & Wirkung

Das Lexikon des internationalen Films nannte den Film ein subjektiv überzeichnetes Porträt mit zweifelsohne hervorragender Gestaltung, das Morrison jedoch nicht gerecht werde. TV Spielfilm lobte Stones Annäherung an den Mythos und Kilmers Darstellung.

Die Kontroverse ist damit Teil der Einordnung. Weggefährten Morrisons kritisierten die fehlende Authentizität und die Konzentration auf die zerstörerischen Anteile seiner Person.

Dieser Streit ist bei Filmbiografien über real existierende Menschen der Regelfall — hier wiegt er besonders, weil die Widersprechenden dieselben Jahre erlebt haben, die der Film zeigt, und weil einer von ihnen im Film dargestellt wird.

Was bleibt, ist ein Film, dessen handwerkliche Qualität kaum bestritten wurde und dessen Deutung von Anfang an umstritten war.

Bilder

The DoorsThe DoorsThe DoorsThe DoorsThe DoorsThe DoorsThe DoorsThe Doors

Besetzung & Stab

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