Jennifer 8 (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruce Robinson |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-11-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.390.479 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (422 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Reihe ungeklärter Verbrechen hinterlässt Opfer, die niemand identifizieren kann. Die Frauen sind durch das geschickte Vorgehen eines Mörders miteinander verbunden, in den Akten der Polizei laufen sie unter dem Code „Jennifer“.
John Berlin, Ermittler bei der Mordkommission, glaubt die Lösung gefunden zu haben, als er auf eine Schlüsselzeugin stößt: Helena, eine junge blinde Frau. Doch wer würde der Aussage einer Zeugin trauen, die nichts sehen kann? Die Lage verschärft sich, als Berlin selbst ins Visier gerät und zu einem der Hauptverdächtigen wird. Damit steht nicht nur seine Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Es geht auch darum, ob sich verhindern lässt, dass die verletzliche Helena die nächste Jennifer wird.
Entstehungsgeschichte
Bruce Robinson verantwortete die Regie des Films, der 1992 erschien. Andy Garcia spielt den Ermittler Berlin, Uma Thurman die blinde Helena. Außerdem gehören Lance Henriksen und Graham Beckel zum Ensemble.
Mit einer Freigabe ab 16 Jahren richtet sich der Film an ein älteres Publikum, was angesichts einer Mordserie an Frauen nachvollziehbar ist.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama, Mystery und Thriller, gleich vier Genres treffen hier zusammen. Der Krimi liefert die Ermittlung, der Thriller die Bedrohung, die über Helena schwebt. Das Mystery-Element steckt in den namenlosen Opfern und der Frage nach dem Täter. Das Drama schließlich entfaltet sich in den Figuren, vor allem in einem Ermittler, der vom Jäger zum Verdächtigen wird.
Erzählerisch besonders ist die Wahl der Zeugin. Eine blinde Frau als wichtigste Stütze der Ermittlung stellt die übliche Logik des Genres auf den Kopf, in dem Zeugen meist durch das überzeugen, was sie gesehen haben. Hier muss sich Glaubwürdigkeit auf andere Weise herstellen. Zugleich macht ihre Verletzlichkeit sie zur möglichen Zielscheibe, was der Geschichte eine doppelte Spannung verleiht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 6,1 von 10. Grundlage sind einige hundert Stimmen, und das Ergebnis spricht für einen Film, der solide ankommt, ohne einhellig zu begeistern.
34 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Titel als typischer Vertreter des düsteren Ermittlerthrillers einordnen, in dem das Privatleben und die Integrität des Polizisten ebenso auf dem Prüfstand stehen wie der Fall selbst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andy Garcia als Sgt. John Berlin
- Lance Henriksen als Sgt. Freddy Ross
- Uma Thurman als Helena Robertson
- Graham Beckel als John Taylor
- Kathy Baker als Margie Ross
- Kevin Conway als Chief Citrine
- John Malkovich als Agent St. Anne
- Perry Lang als Travis
- Nicholas Love als Bisley
- Michael O'Neill als Serato
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Verfügbarkeit
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