The Rum Diary (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruce Robinson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 45.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (1.365 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul Kemp arbeitet in den 1950er Jahren als freischaffender Journalist und ist um einen entspannten Lebensstil bemüht. Er kann etwas, das merkt man, aber Antrieb hat er keinen; ihn interessiert vor allem das eigene Vergnügen. Dass er für eine heruntergekommene Zeitung im sonnigen Puerto Rico schreiben darf, kommt ihm deshalb gerade recht. Mit seinem neuen Mitbewohner Sala lässt er keine Gelegenheit aus, den Tag mit allem zu füllen, was nicht Arbeit ist — mit Drogen zu experimentieren und Autos zu demolieren gehört dazu. Dann tritt die schöne Chenault in sein Leben, und Kemp hat plötzlich ein verlockendes Ziel in seinem chaotischen Dasein. Nur ist sie mit dem erfolgreichen Sanderson zusammen.
Entstehungsgeschichte
Für den 2011 erschienenen Film zeichnete Bruce Robinson verantwortlich. Johnny Depp spielt den Journalisten, Amber Heard, Aaron Eckhart und Michael Rispoli ergänzen die Besetzung. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama teilen sich den Film, und die Reibung zwischen beiden ist der Punkt: Was als Kette von Ausschweifungen erzählt wird, hat einen Untergrund aus Vergeudung. Die Figur, die vieles könnte und nichts tut, ist eine der klassischen Anordnungen des Fachs, weil sie zwei Haltungen zugleich bedient — Nachsicht und Ärger. Die Dreieckskonstellation um Chenault gibt der Geschichte schließlich die Richtung, die ihr sonst fehlen würde: Erst als etwas nicht zu haben ist, entsteht ein Wille. Dass die Handlung in den 1950er Jahren angesiedelt ist, hält zudem eine Distanz offen: Was die Figuren treiben, muss nicht nach heutigen Maßstäben aufgehen, sondern nach denen ihrer Umgebung.
Einordnung & Wirkung
5,9 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen ist ein verhaltener Wert, der eher auf eine gespaltene als auf eine ablehnende Aufnahme hindeutet. 15 Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Vertreter einer Erzählweise, die auf Handlungsdruck weitgehend verzichtet und stattdessen auf Atmosphäre, Sprache und Haltung setzt — was der eine als Freiheit und der andere als Beliebigkeit empfindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Johnny Depp als Paul Kemp
- Amber Heard als Chenault
- Aaron Eckhart als Sanderson
- Michael Rispoli als Sala
- Giovanni Ribisi als Moberg
- Richard Jenkins als Lotterman
- Amaury Nolasco als Segurra
- Marshall Bell als Donavon
- Bill Smitrovich als Zimburger
- Julian Holloway als Wolsley
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Verfügbarkeit
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