Withnail & I (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruce Robinson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-06-19 |
| Einspielergebnis | 1.544.889 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (641 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Londoner Freunde zwischen 25 und 30 Jahren leben seit Langem zusammen in einer verdreckten kleinen Wohnung in einem heruntergekommenen Viertel. Der Namenlose ist der Ansehnlichere und etwas weniger vom Pech verfolgte, sein Gefährte Withnail der Absonderlichere. Beide halten sich mühsam über Wasser und warten auf ein Theaterengagement, das nie kommt. Um überhaupt einmal aus Camden Town herauszukommen, schlägt der Erzähler einen Besuch bei Monty vor, Withnails wohlhabendem, unverheiratetem Onkel, und die beiden nehmen dessen Angebot gern an, eine Woche in seinem Landhaus zu verbringen. Dort regnet es fast ununterbrochen und es ist verflucht kalt. Schon Alkohol und Brennstoff zu besorgen wird zum Problem, weil man Londonern wenig zugetan ist, und dann ist da noch ein Wilderer, der es auf die zwei abgesehen zu haben scheint. Monty reist schließlich im Luxuswagen an und bringt zum Glück Nachschub mit: ein dicker, rotgesichtiger Mann mit schweinischen Zügen, ein Freund guter Speisen und noch mehr hübscher junger Männer.
Entstehungsgeschichte
Bruce Robinson inszenierte den Film, der 1987 herauskam. Zu sehen sind Richard E. Grant, Paul McGann, Richard Griffiths und Ralph Brown.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama liegen hier dicht beieinander. Die Anlage — zwei Arbeitslose, ein geliehenes Landhaus, schlechtes Wetter — bietet kaum Handlung im üblichen Sinn, sondern eine Versuchsanordnung: Was passiert, wenn man zwei Figuren ohne Aufgabe in eine feindselige Umgebung setzt? Der Antrieb kommt aus Sprache und Verhalten, nicht aus Ereignissen. Dass die eine Hauptfigur namenlos bleibt und die andere den Titel trägt, verschiebt das Gewicht deutlich: Erzählt wird aus der Position des Unauffälligen über den Auffälligen. Auch der Onkel ist kein Nebenzug, sondern der Punkt, an dem der Landaufenthalt seine Richtung ändert.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 ist ein guter Wert bei dreistelliger Bewertungsbasis, und er fällt für eine Komödie ohne große Handlung eher hoch aus. Dass der Film zugleich ein Drama ist, deutet an, warum: Die Situation der beiden ist komisch erzählt, aber nicht komisch. 39 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Vertreter jener Komik, die aus Elend und Sprachwitz zugleich entsteht und deren Wirkung wesentlich an der Formulierung hängt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard E. Grant als Withnail
- Paul McGann als ...& I
- Richard Griffiths als Monty
- Ralph Brown als Danny
- Michael Elphick als Jake
- Daragh O'Malley als Irishman
- Michael Wardle als Isaac Parkin
- Una Brandon-Jones als Mrs. Parkin
- Noel Johnson als General
- Irene Sutcliffe als Waitress
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Verfügbarkeit
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