Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 185.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 786.636.033 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (9.247 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1957, neunzehn Jahre nach dem letzten Abenteuer. Der Kalte Krieg hat den Nationalsozialismus als Bedrohung abgelöst, und Indiana Jones wird von sowjetischen Agenten unter Irina Spalko in ein Militärlager in Nevada verschleppt, wo eine Fracht aus Roswell lagert.
Nach der Flucht — und einem Atomtest, den er in einem bleiverkleideten Kühlschrank übersteht — taucht ein junger Motorradfahrer namens Mutt Williams auf und bringt ihn nach Peru. Dort führt die Spur zu einem Kristallschädel und schließlich nach Akator, wo sich herausstellt, dass die Schädel nicht von Menschen stammen. Der Film macht Indy älter, gibt ihm einen Sohn und Marion zurück.
Entstehungsgeschichte
George Lucas und Steven Spielberg hatten 1979 fünf Filme vereinbart. Nach dem dritten Teil legte Lucas das Vorhaben beiseite; erst 1992 kam ihm bei der Arbeit an der Fernsehreihe über den jungen Indiana Jones die Idee eines Films der 1950er mit außerirdischem Einschlag.
Es folgten dreizehn Jahre Drehbuchentwicklung: Jeb Stuart, Jeffrey Boam, M. Night Shyamalan, Frank Darabont, Jeff Nathanson, zuletzt David Koepp. Spielberg sträubte sich lange gegen die Außerirdischen — er hatte das Thema mit "Unheimliche Begegnung der dritten Art" und "E.T." erschöpft — und ließ sich erst überzeugen, als Lucas die Wesen als interdimensional statt außerirdisch umdeutete. Auch Harrison Ford lehnte zunächst ab.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde vom 18. Juni bis 12. Oktober 2007 — Beginn in Deming in New Mexico, dann Yale in New Haven, Hawaii, Fresno und Studiobühnen in Los Angeles; im Februar 2008 folgten Nachdrehs in Pasadena.
Spielberg hatte angekündigt, möglichst wenig am Rechner zu erzeugen, um die Anschlussfähigkeit an die alten Filme zu wahren. Tatsächlich wurden rund 450 Einstellungen digital bearbeitet, etwa dreißig Prozent enthielten gemalte Hintergründe; der Rechner diente unter anderem dazu, Sicherungsseile aus den Stunts zu entfernen. Harrison Ford, damals vierundsechzig, trainierte täglich und übernahm einen Teil der Stunts selbst. In der Halle in Nevada steht als Requisite die Bundeslade aus dem ersten Film.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 787 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 185 Millionen, und war nach "The Dark Knight" der zweiterfolgreichste des Jahres 2008. Die Besprechungen fielen mit rund siebenundsiebzig Prozent Zustimmung besser aus als sein Ruf; das Publikum vergab in der CinemaScore-Umfrage die Note B, nach einem A für den dritten Teil.
Der Kühlschrank ist geblieben. Die Szene wurde im englischen Sprachraum zur festen Redewendung — "nuking the fridge" bezeichnet seither den Moment, in dem eine Reihe die Grenze zur Unglaubwürdigkeit überschreitet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harrison Ford als Indiana Jones
- Cate Blanchett als Irina Spalko
- Karen Allen als Marion Ravenwood
- Shia LaBeouf als Mutt Williams
- Ray Winstone als George 'Mac' McHale
- John Hurt als Professor Harold Oxley
- Jim Broadbent als Dean Charles Stanforth
- Igor Jijikine als Antonin Dovchenko
- Dimitri Diatchenko als Russian Suit
- Ilia Volok als Russian Suit
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