Hugo Cabret (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Scorsese |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Familie |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 170.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 185.770.160 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (7.822 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hugo Cabret lebt 1931 in den Wänden des Pariser Bahnhofs Montparnasse und stellt heimlich die Uhren, seit sein Vater bei einem Brand ums Leben kam. Er stiehlt Zahnräder aus dem Spielwarenstand auf dem Bahnsteig.
Was er repariert, ist ein mechanischer Mann, den sein Vater in einem Museum gefunden hat und der schreiben kann, wenn man ihn aufzieht. Was er schließlich schreibt, führt zu dem alten Mann am Spielwarenstand — Georges Méliès, dem Filmpionier, dessen Werk nach dem Ersten Weltkrieg zerstört wurde und der sich seither weigert, daran erinnert zu werden.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Brian Selznicks Buch "Die Entdeckung des Hugo Cabret" von 2007, das zur Hälfte aus Zeichnungen besteht.
Es war Martin Scorseses erster Kinderfilm und sein erster in räumlicher Projektion. Der Gegenstand liegt seiner eigenen Arbeit nahe: Scorsese hat mit der Film Foundation über Jahrzehnte die Erhaltung alter Filme betrieben, und Méliès' Schicksal — Hunderte Filme eingeschmolzen, Teile zu Schuhabsätzen verarbeitet — ist der Kern des Films.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab Juni 2010 in den Shepperton Studios bei London sowie in Paris. Der Bahnhof entstand als vollständige Kulisse, einschließlich Gleisen, Uhrwerk und Ladengeschäften.
Das Budget stieg von ursprünglich hundert auf 150 bis 170 Millionen Dollar. Scorsese hat die räumliche Aufnahme ausdrücklich verteidigt: Die Darsteller wirkten darin emotional näher, und für einen Film über die Anfänge des Kinos sei eine neue Technik der passende Zugang.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 186 Millionen Dollar ein und blieb damit deutlich unter den Kosten; der Verlust wurde auf bis zu hundert Millionen Dollar geschätzt. Die Besprechungen lagen bei rund dreiundneunzig Prozent Zustimmung.
Er wurde elfmal für den Oscar nominiert und gewann fünf — für Kamera, Szenenbild, Ton, Tonschnitt und visuelle Effekte. Bemerkenswert bleibt der Widerspruch: einer der aufwendigsten Filme über die Bewahrung des Kinos, der an der Kasse scheiterte, weil sein Publikum ihn für einen Kinderfilm hielt und Kinder ihn für eine Filmgeschichtsstunde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Asa Butterfield als Hugo Cabret
- Ben Kingsley als Georges Méliès
- Chloë Grace Moretz als Isabelle
- Sacha Baron Cohen als Station Inspector
- Ray Winstone als Uncle Claude
- Emily Mortimer als Lisette
- Christopher Lee als Monsieur Labisse
- Helen McCrory als Mama Jeanne
- Michael Stuhlbarg als René Tabard
- Frances de la Tour als Madame Emilie
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Verfügbarkeit
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