Horns (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexandre Aja |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy, Thriller |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (2.498 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ignatius Perrish hatte alles: Ansehen, Wohlstand und eine Freundin, mit der er glücklich war. Dann wird Merrin Williams vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Vor Gericht lässt sich ihm nichts nachweisen, doch er bleibt der einzige Verdächtige und damit ein sozial geächteter Außenseiter. Eines Morgens nimmt sein Schicksal eine unerwartete Wendung: Ihm wachsen Hörner aus den Schläfen. Sie verleihen ihm die Fähigkeit, durch Berührung die Sünden und geheimen Abgründe seiner Mitmenschen zu erkennen. Um seine Unschuld zu beweisen, muss Perrish genau diese Gabe nutzen, um den wahren Täter zu finden — auch wenn er dafür auf teuflische Hilfe zurückgreifen muss.
Entstehungsgeschichte
Alexandre Aja übernahm bei diesem Film aus dem Jahr 2013 die Regie. Daniel Radcliffe, Juno Temple, Max Minghella und Joe Anderson bilden die Besetzung, wobei die Anordnung aus Verdächtigem, Opfer und nahem Umfeld die Ermittlungsrichtung bereits vorzeichnet. Die Freigabe gilt ab sechzehn Jahren, was zu einem Stoff passt, der ein Gewaltverbrechen zum Ausgangspunkt nimmt.
Hinter den Kulissen
Drama, Fantasy und Thriller sind eine ungewöhnliche, aber schlüssige Verbindung. Das Drama trägt Trauer und Ächtung, die Fantasy liefert mit den Hörnern ein Mittel, das es in der Wirklichkeit nicht gibt, und der Thriller nutzt dieses Mittel als Ermittlungswerkzeug. Dadurch entsteht ein doppeltes Verfahren: Der Verdächtige ermittelt in eigener Sache und erfährt zugleich, was seine Umgebung wirklich über ihn denkt. Wo jede Berührung eine Wahrheit erzwingt, verschiebt sich das Gewicht vom Rätsel zur Frage, wie viel Wahrheit erträglich ist. Der Stoff bleibt dabei ernst; das Verbrechen ist kein Effekt, sondern die Wunde, um die alles kreist.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben 6,3 von 10 — Mittelfeld, wie es bei Genremischungen häufig vorkommt, die Erwartungen an mehreren Stellen gleichzeitig bedienen. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt vor allem die Grundidee in Erinnerung, die eine Schuldfrage in ein übernatürliches Bild übersetzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Radcliffe als Ignatius Perrish
- Juno Temple als Merrin Williams
- Max Minghella als Lee Tourneau
- Joe Anderson als Terry Parrish
- Kelli Garner als Glenna
- Heather Graham als Veronica
- David Morse als Dale Williams
- James Remar als Derrick Perrish
- Kathleen Quinlan als Lydia Perrish
- Sabrina Carpenter als Young Merrin
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Verfügbarkeit
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