Hamlet (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laurence Olivier |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-12-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (300 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der dänische Prinz Hamlet kann seiner Mutter nicht verzeihen. Nur wenige Monate nach dem Tod des Königs hat sie seinen Onkel Claudius geheiratet, und für Hamlet ist diese Eile ein Verrat. Dann erscheint ihm der Geist seines Vaters und enthüllt, dass er ermordet wurde. Aus Trauer und Abscheu wird ein Entschluss: Hamlet will Rache.
Doch er geht nicht offen vor. Mithilfe einer Schauspielertruppe will er den Mörder vor aller Augen bloßstellen, ohne ihn direkt anzuklagen. Claudius wiederum sinnt seinerseits darauf, den Neffen aus dem Weg zu räumen. So beginnt ein Ringen, das in eine blutige Tragödie mündet, in deren Verlauf Wahnsinn und Tod um sich greifen.
Entstehungsgeschichte
Laurence Olivier führte 1948 Regie und übernahm zugleich eine Rolle vor der Kamera, denn sein Name steht auch in der Besetzung. An seiner Seite spielen Basil Sydney, Eileen Herlie und Norman Wooland. Die Freigabe ab 12 Jahren trägt dem düsteren Stoff Rechnung.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf jede Genremischung und konzentriert sich ganz auf seine Figuren. Die Anlage der Geschichte ist dicht: ein Königshof, eine Familie, ein Verbrechen, das im Verborgenen liegt. Aus diesem engen Kreis entsteht die Spannung, denn jede Figur steht zu den anderen in einem Verhältnis, das durch den Mord vergiftet ist.
Besonders reizvoll ist das Motiv des Spiels im Spiel. Hamlet nutzt Schauspieler, um die Wahrheit ans Licht zu bringen, und macht damit Theater zum Werkzeug der Enthüllung. Für einen Film ist das eine doppelte Spiegelung. Hinzu kommt das Übernatürliche in Gestalt des Geistes, der die Handlung überhaupt erst in Gang setzt, sowie der Wahnsinn, der sich im Lauf der Tragödie ausbreitet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten erreicht der Film eine deutlich positive Bewertung, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ist eine überschaubare, aber aussagekräftige Grundlage.
Bemerkenswert ist der zeitliche Abstand: Seit dem Erscheinen sind 78 Jahre vergangen. Dass ein so alter Film noch immer eine derart gute Durchschnittswertung erzielt, spricht für die Tragfähigkeit seiner Erzählung über Schuld, Zweifel und Vergeltung. Innerhalb des Dramas steht er für die ernste, auf Sprache und Figuren konzentrierte Form.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laurence Olivier als Hamlet - Prince of Denmark / Voice of Ghost
- Basil Sydney als Claudius - The King
- Eileen Herlie als Gertrude - The Queen
- Norman Wooland als Horatio - His Friend
- Felix Aylmer als Polonius - Lord Chamberlain
- Jean Simmons als Ophelia
- Terence Morgan als Laertes
- Peter Cushing als Osric
- Stanley Holloway als Gravedigger
- Russell Thorndike als Priest
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