Stanley Holloway
Werdegang
Stanley Augustus Holloway wurde am 1. Oktober 1890 in London geboren und starb am 30. Januar 1982. Er war Bühnen- und Filmschauspieler, Komiker, Sänger, Dichter und Vortragskünstler komischer Monologe. Vor seinem Wehrdienst im Ersten Weltkrieg stand er bereits auf der Bühne, nach dem Krieg schloss er sich der Konzertgruppe „The Co-Optimists" an. Zunächst trat er vor allem als Sänger auf, wurde dann aber auch als Schauspieler und Rezitator bekannt, etwa mit den Figuren Sam Small und Albert Ramsbottom. In den 1930er Jahren war er in Varietés, Pantomimen und Musicals gefragt. In den 1940er und frühen 1950er Jahren wechselte er verstärkt zur Schauspielerei in Theaterstücken und Filmen, unter anderem bei den Ealing Studios. 1956 übernahm er die Rolle des Alfred P. Doolittle in „My Fair Lady", die er am Broadway, im Londoner West End und später auch im Film spielte. In späteren Jahren wirkte er in Fernsehserien in den USA und Großbritannien mit, tourte mit Revuen und drehte bis ins hohe Alter Filme.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme mit Stanley Holloway vertreten, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1945 bis 1964, decken also einen Zeitraum von 19 Jahren ab. Vertreten sind die Genres Komödie, Liebesfilm, Musik, Drama und Krimi – darunter auch „My Fair Lady" (1964), „Begegnung" (1945), „Das Glück kam über Nacht" (1951) und „Blockade in London" (1949). Die Genrevielfalt spiegelt die Bandbreite zwischen ernsteren Rollen und musikalisch-komödiantischen Auftritten wider.
Einordnung
Die vier Titel bei uns liegen zwischen 7,2 und 7,7 von 10, mit Ausnahme eines Titels bei 6,9, im Schnitt ergibt sich eine Bewertung von 7,3 von 10 – ein insgesamt gleichmäßig positives Bild. Der älteste erfasste Titel entstand 55 Jahre nach Holloways Geburtsjahr, der jüngste 74 Jahre danach, was die späte Karrierephase mit einschließt, in der auch „My Fair Lady" entstand.