Laurence Olivier
Werdegang
Laurence Kerr Olivier wurde am 22. Mai 1907 in Dorking, Surrey, geboren und starb am 11. Juli 1989 in Steyning, West Sussex. Er war Schauspieler, Regisseur, Produzent und Theaterleiter. 1930 drehte er seinen ersten Film, „The Temporary Widow", erarbeitete sich jedoch zunächst vor allem am Theater einen Ruf als Darsteller, besonders in Shakespeare-Rollen; den Durchbruch brachte ihm 1935 „Romeo und Julia". Seine Darstellung des Heathcliff in „Wuthering Heights" (1939) machte ihn auch in Hollywood bekannt und brachte ihm seine erste Oscar-Nominierung. Es folgten Rollen in Literaturverfilmungen wie Hitchcocks „Rebecca" und „Stolz und Vorurteil". Seine Verbindung zu Shakespeare setzte er auch als Regisseur und Produzent fort, unter anderem mit „Heinrich V." (1944), „Hamlet" (1948) und „Richard III." (1955). Bis 1985 wirkte er in Filmen unterschiedlicher Ausrichtung mit, seine letzte Regiearbeit war 1970 „Drei Schwestern".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 15 Titel mit Laurence Olivier als Schauspieler verzeichnet, ganz überwiegend Filme, dazu eine Serie. Die Zeitspanne reicht von 1939 bis 1979, also 40 Jahre, beginnend 32 Jahre nach seiner Geburt und endend 72 Jahre danach. Das Genreprofil ist breit gestreut: Drama, Historie, Thriller, Kriegsfilm, Abenteuer, Krimi, Mystery, Science Fiction, Fantasy, Horror, Komödie, Liebesfilm, Dokumentarfilm sowie War & Politics sind vertreten, darunter Titel wie „Rebecca", „Spartacus", „Der Marathon-Mann" oder „Dracula".
Einordnung
Die Bewertungen der 15 Titel liegen zwischen 6,3 und 8,3 von 10, im Schnitt bei 7,1 – ein insgesamt gleichmäßig solides Bild ohne große Ausreißer nach unten. Den höchsten Wert erreicht „Rebecca" mit 8,3, am unteren Ende liegt „Der Prinz und die Tänzerin" mit 6,3. Zwischen dem ältesten Titel „Stürmische Höhen" (1939) und dem jüngsten, „Dracula" (1979), liegen vier Jahrzehnte, was die lange Zeitspanne seiner im Katalog erfassten Filmarbeit widerspiegelt.
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