Heinrich V. (1944)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laurence Olivier |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 143 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1944-11-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (136 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht der englische König Heinrich V. und sein Feldzug gegen Frankreich. Die Erzählung begleitet die entscheidenden Schlachten dieses Krieges und führt schließlich zur Vermählung Heinrichs mit Katharina von Troyes, der Tochter Karls VI. Die Geschichte beginnt dabei bewusst in der Kulisse eines nachgebauten elisabethanischen Theaters, ehe sie sich zunehmend in eine freiere, filmischere Umgebung hinausbewegt. Dieser Übergang von der Bühne zur Landschaft prägt den Aufbau des Films ebenso wie sein Kriegsgeschehen selbst.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1944 unter der Regie von Laurence Olivier, der zugleich die Titelrolle des Heinrich V. übernahm. An seiner Seite stehen Renée Asherson, Ralph Truman und Ernest Thesiger. Eingeordnet wird das Werk als Historiendrama mit kriegsfilmischen Elementen, versehen mit dem Hinweis, dass es sich an eine wahre Begebenheit anlehnt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung aus Historie, Drama und Kriegsfilm ergibt sich unmittelbar aus dem Stoff: ein englischer Monarch, ein bewaffneter Konflikt mit Frankreich und eine politisch bedeutsame Eheschließung als Ausgang der Auseinandersetzung. Der Hinweis auf die wahre Begebenheit verortet die Handlung in realen historischen Ereignissen, ohne dass der Film daraus eine dokumentarische Erzählweise ableitet. Bemerkenswert ist die formale Anlage: Die Geschichte beginnt in einer bewusst theatralen, im Studio nachgebauten Bühnenwelt und weitet sich erst im Verlauf zu einer filmischen Darstellung der Schlachtfelder aus. Diese Bewegung von der Bühne zur offenen Landschaft spiegelt den Übergang von Wort und Aufführung hin zu Handlung und Ereignis und macht die Form selbst zu einem erzählerischen Element.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer im Verhältnis zum Alter des Films eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite aktuelle Rezeption ablesen lässt. Seit der Entstehung 1944 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was den Film zu einem der frühen Beispiele zählt, in denen historischer Stoff und kriegsfilmische Erzählweise mit einer erkennbar theatralen Wurzel verbunden werden. Innerhalb des Historiendramas markiert er damit einen eigenständigen Ansatz, der Bühne und Kino ausdrücklich ineinander übergehen lässt, statt sie voneinander zu trennen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laurence Olivier als King Henry
- Renée Asherson als Princess Katherine
- Ralph Truman als Mountjoy - The French Herald
- Ernest Thesiger als Duke of Berri - French Ambassador
- Frederick Cooper als Corporal Nym
- Robert Helpmann als Bishop of Ely
- Leslie Banks als Chorus
- Felix Aylmer als Archbishop of Canterbury
- Robert Newton als Ancient Pistol
- Freda Jackson als Mistress Quickly
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Verfügbarkeit
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