Goodbye to Language (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean-Luc Godard |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 69 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-28 |
| TMDB-Bewertung | 6 (196 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau steht im Zentrum, doch Goodbye to Language erzählt sie nicht als geradlinige Geschichte. Begegnungen, Trennungen und Gespräche über Sprache, Bild und Wahrnehmung überlagern sich, während ein Hund durch verschiedene Jahreszeiten und Landschaften streift. Statt eine Handlung im klassischen Sinn zu verfolgen, reiht der Film Beobachtungen, Zitate und Bildfragmente aneinander, die sich einer eindeutigen Auflösung entziehen.
Entstehungsgeschichte
Jean-Luc Godard hat Goodbye to Language 2014 inszeniert. In den Hauptrollen sind Jessica Erickson, Héloïse Godet, Zoé Bruneau und Kamel Abdeli zu sehen. Der Film wird als Drama mit Elementen eines Liebesfilms geführt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm greift hier deutlich kürzer, als es der Genrename vermuten lässt: Statt eine Paargeschichte auszuerzählen, wird sie zum Ausgangspunkt für ein Nachdenken über Bild, Ton und Wahrnehmung selbst. Dass zwei Beziehungsstränge und wiederkehrende Motive wie der Hund parallel geführt werden, deutet auf eine Erzählweise hin, die weniger auf Kontinuität als auf Wiederholung und Kontrast setzt. Die knappe Besetzung aus vier Namen passt zu einer Anlage, die weniger auf ein breites Figurenensemble als auf wenige, immer wieder neu befragte Konstellationen setzt. Auch die Beschreibung, dass hier zwei Bildebenen nebeneinander existieren, statt sich zu einer Tiefe zu verbinden, spricht für eine Konstruktion, die bewusst auf Trennung statt auf Verschmelzung setzt – ein Prinzip, das sich bis in die Beziehung der Figuren hinein fortzusetzen scheint.
Einordnung & Wirkung
Zehn Jahre nach seiner Entstehung liegt Goodbye to Language bei einer Durchschnittsbewertung von 6,0 von 10 Punkten, basierend auf einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen. Damit bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was angesichts seiner ungewöhnlichen Erzählform wenig überrascht: Werke, die sich klassischen Erwartungen an Drama und Liebesgeschichte entziehen, finden selten eine einheitliche Bewertung. Innerhalb der Genrekombination aus Drama und Liebesfilm nimmt der Titel damit eine Randposition ein, die weniger von der emotionalen Nähe zwischen den Figuren als von der formalen Auseinandersetzung mit Bild und Sprache geprägt ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jessica Erickson als Mary Shelley
- Héloïse Godet als Josette
- Zoé Bruneau als Ivitch
- Kamel Abdeli als Gédéon
- Richard Chevallier als Marcus
- Alexandre Païta
- Christian Gregori als Davidson
- Marie Ruchat
- Jeremy Zampatti
- Jean-Luc Godard als Narrator (voice)
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Verfügbarkeit
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