Frankensteins Braut (1935)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Whale |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1935-04-20 |
| Budget | 393.750 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 |
Trailer
Worum es geht
Henry Frankenstein will mit seiner Vergangenheit abschließen und sein Leben mit Elizabeth teilen, doch die Ruhe währt nicht lange. Der exzentrische Doktor Pretorius sucht ihn auf und unterbreitet ihm einen ungeheuerlichen Vorschlag: gemeinsam eine Gefährtin für das Wesen zu erschaffen, das Frankenstein einst zum Leben erweckt hat. Als Beweis seines Könnens zeigt Pretorius winzige, lebendige Geschöpfe in gläsernen Behältnissen. Frankenstein lehnt das Vorhaben zunächst ab. Pretorius greift daraufhin zu einem drastischen Mittel und lässt das Wesen, das sich nach einer Gefährtin sehnt, Elizabeth entführen, um Frankenstein zur Mitarbeit zu zwingen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1935 unter der Regie von James Whale. In den Hauptrollen sind Boris Karloff, Colin Clive, Valerie Hobson und Ernest Thesiger zu sehen. Er zählt zu den Werken, die Horror und Science-Fiction miteinander verbinden.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Horror und Science-Fiction zeigt sich bereits in der Anlage der Handlung: Die Idee, Leben künstlich zu erschaffen, wird als wissenschaftliches Experiment behandelt, dessen Konsequenzen sich ins Monströse steigern. Dass ein zweiter Wissenschaftler ins Spiel kommt, der bereits eigene, bizarre Erfolge auf diesem Gebiet vorweisen kann, verdoppelt den Konflikt um Verantwortung und Kontrolle. Die Entführung als Druckmittel macht deutlich, dass die Geschichte nicht nur von der Schöpfung selbst handelt, sondern von der Erpressbarkeit dessen, der sie einst in Gang gesetzt hat. Die Besetzung mit denselben zentralen Figuren wie im Vorgängerstoff deutet auf eine direkte Fortführung der aufgeworfenen Fragen hin, ohne dass hier weitere Details dazu bekannt sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 von 10 bei einem Publikum, dessen Stimmenzahl sich stetig verändert, steht der Film im oberen Bereich seines Genres. Neunzig Jahre nach seiner Entstehung bleibt er ein Beispiel dafür, wie frühes Horrorkino wissenschaftliche Hybris mit menschlichem Verlangen nach Nähe verknüpft. Die Kombination aus Schauerelementen und spekulativer Wissenschaft macht ihn zu einem frühen Vertreter jener Filme, die das Monströse nicht nur als Bedrohung, sondern auch als tragische Figur mit eigenen Wünschen zeichnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Boris Karloff als The Monster
- Colin Clive als Henry Frankenstein
- Valerie Hobson als Elizabeth
- Ernest Thesiger als Doctor Pretorius
- Elsa Lanchester als Mary Wollstonecraft Shelley / The Monster's Mate
- Gavin Gordon als Lord Byron
- Douglas Walton als Percy Bysshe Shelley
- Una O'Connor als Minnie
- E. E. Clive als Burgomaster
- Lucien Prival als Butler
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Verfügbarkeit
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