Valerie Hobson
Werdegang
Valerie Hobson wurde am 14. April 1917 als Babette Valerie Louise Hobson in Larne, County Antrim, Irland, geboren. Sie war eine britische Schauspielerin, die in den 1940er- und 1950er-Jahren in zahlreichen britischen Filmen mitwirkte. Frühe Bekanntheit erlangte sie durch Rollen in „Frankensteins Braut" (1935), wo sie an der Seite von Boris Karloff und Colin Clive die Baroness Frankenstein spielte, und in „Der Werwolf von London" (1935) neben Henry Hull. In der zweiten Hälfte der 1940er-Jahre folgten ihre wohl unvergesslichsten Rollen: die erwachsene Estella in David Leans „Große Erwartungen" (1946) und Edith D'Ascoyne in der schwarzen Komödie „Adel verpflichtet" (1949). 1952 ließ sie sich von ihrem ersten Ehemann, dem Filmproduzenten Anthony Havelock-Allan, scheiden und heiratete 1954 den Politiker John Profumo. Kurz darauf beendete sie ihre Schauspielkarriere; ihre letzte Hauptrolle hatte sie 1953 in der Londoner Originalproduktion von „Der König und ich" auf der Bühne. Sie starb 1998 in London.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme mit Valerie Hobson als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1935 bis 1949, decken also eine Spanne von 14 Jahren ab. Das Genrespektrum reicht von Horror und Science-Fiction über Fantasy bis zu Komödie, Krimi, Drama und Liebesfilm – entsprechend der Bandbreite zwischen den frühen Horrorfilmen und den späteren Dramen und Komödien ihrer Karriere. Der erste Titel liegt 18 Jahre nach ihrem Geburtsjahr, der letzte 32 Jahre danach.
Einordnung
Die vier Titel bewegen sich in unserem Bewertungssystem zwischen 6,1 und 7,6 von 10, im Schnitt bei 7,1. Am besten bewertet ist „Adel verpflichtet" mit 7,6, am schwächsten „Der Werwolf von London" mit 6,1. Die Bewertungen liegen insgesamt in einem soliden, eher positiven Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten der bei uns gelisteten Titel liegen 14 Jahre.