Frankenstein (1931)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Whale |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 71 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1931-11-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 291.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.852 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein ehrgeiziger Wissenschaftler setzt aus Leichenteilen einen Körper zusammen und erweckt ihn mit elektrischem Strom zum Leben. Versehentlich erhält das Geschöpf dabei das Gehirn eines Mörders.
Was folgt, macht der Film nicht zur Frage von Bosheit. Das Wesen kommt sprachlos und ohne Namen zur Welt, wird eingesperrt und geschlagen, flieht und tötet mehrere Menschen, ohne zu begreifen, was es tut. Am Ende steht es in einer brennenden Windmühle.
Entstehungsgeschichte
Regie führte James Whale. Das Drehbuch schrieben John L. Balderston und Francis Edward Faragoh nach Peggy Weblings Bühnenstück von 1927, das seinerseits auf Mary Shelleys Roman zurückgeht.
Produziert wurde der Film von Universal Pictures mit einem Budget von 291.000 Dollar. Die Weltpremiere fand am 21. November 1931 statt, die deutsche Erstaufführung am 18. Mai 1932.
Boris Karloff spielt das Geschöpf — die Rolle, mit der ihm der Durchbruch gelang.
Hinter den Kulissen
Das Aussehen stammt von Maskenbildner Jack P. Pierce: der kantige Schädel und die übrigen Merkmale, die bis heute das Bild von Frankensteins Geschöpf bestimmen — obwohl sie mit Mary Shelleys Beschreibung wenig zu tun haben.
Karloff trug herabhängende Lider und ließ sich eine Zahnbrücke entfernen, damit die Wange einfiel.
Zwei Szenen wurden zensiert: Frankensteins Vergleich seiner selbst mit Gott und die Szene mit dem kleinen Mädchen, die tragisch endet. Dem Film wurde außerdem ein Vorspann vorangestellt, der das Publikum vor den kommenden Bildern warnte.
Einordnung & Wirkung
Die zeitgenössische Kritik urteilte ablehnend. Heutige Würdigungen nennen ihn einen absoluten Klassiker seines Genres.
Der Film prägte die Formensprache des Horrorkinos dauerhaft — das Labor, die Erweckung, der Mob mit Fackeln — und stellte zugleich eine Frage, an der das Genre bis heute arbeitet: wer in dieser Geschichte eigentlich das Ungeheuer ist.
1991 wurde er in das National Film Registry aufgenommen, 1998 in die AFI-Liste der hundert besten amerikanischen Filme.
Bilder








Besetzung & Stab
- Colin Clive als Henry Frankenstein
- Mae Clarke als Elizabeth
- John Boles als Victor Moritz
- Boris Karloff als The Monster
- Edward Van Sloan als Doctor Waldman
- Frederick Kerr als Baron Frankenstein
- Dwight Frye als Fritz
- Lionel Belmore als The Burgomaster
- Marilyn Harris als Little Maria
- Ted Billings als Villager (uncredited)
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Verfügbarkeit
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