Elisa (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Becker |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-02-01 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marie ist mit dem Wissen aufgewachsen, dass ihre Mutter Elisa sich das Leben genommen hat. Die Kindheit verbrachte sie großteils in einem Heim, inzwischen schlägt sie sich in Paris mit kleinen kriminellen Gelegenheiten durch. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los: Marie will herausfinden, was damals geschehen ist, und sucht den Vater, dem sie die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt. Die Suche nach ihm wird zur Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und mit einem Verlust, der ihr Leben von Anfang an geprägt hat.
Entstehungsgeschichte
„Elisa“ entstand 1995 unter der Regie von Jean Becker. In den Hauptrollen sind Vanessa Paradis, Gérard Depardieu, Clotilde Courau und Sekkou Sall zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte folgt einer jungen Frau, die aus prekären Verhältnissen kommt und sich selbst eine Antwort auf eine offene Familienfrage erarbeiten muss. Dass die Handlung als reines Drama angelegt ist, ohne Beimischung von Krimi- oder Thriller-Elementen trotz des kriminellen Milieus, in dem Marie unterwegs ist, verschiebt den Fokus weg von Spannung hin zu emotionaler Aufarbeitung. Die Konstellation aus einer jüngeren Hauptfigur und einer erfahrenen männlichen Gegenfigur, verkörpert durch Depardieu, deutet auf eine Erzählung an, in der Generationen und Perspektiven aufeinandertreffen. Die Suche nach dem Vater dient dabei weniger der Klärung äußerer Ereignisse als der Auseinandersetzung mit Schuld, Erinnerung und dem Bild, das Marie sich von ihrer Mutter gemacht hat.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von gut hundert Wertungen lässt sich kein eindeutiges Bild eines breiten Publikumsurteils ableiten, die Zahl deutet eher auf eine begrenzte, aber nicht durchweg positive Wahrnehmung hin. Seit der Veröffentlichung 1995 sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, der Film steht damit für eine Phase des französischen Kinos, die sich intensiv mit familiären Brüchen und persönlicher Identitätssuche auseinandersetzte. Innerhalb des Dramagenres reiht sich „Elisa“ in Erzählungen ein, die persönliche Verluste und deren Nachwirkungen über Generationen hinweg verfolgen, ohne dabei auf äußere Spannungsmomente zu setzen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Vanessa Paradis als Marie
- Gérard Depardieu als Jacques 'Lébovitch', Marie's father
- Clotilde Courau als Solange, Marie's friend
- Sekkou Sall als Ahmed, Marie's friend
- Florence Thomassin als Elisa, Marie's mother
- Werner Schreyer als DS driver
- Michel Bouquet als Samuel
- Philippe Léotard als Gitanes Smoker
- Catherine Rouvel als Marina
- Melvil Poupaud als Pharmacist's son
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Verfügbarkeit
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