Effroyables Jardins (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Becker |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-03-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (131 Stimmen) |
Worum es geht
Der vierzehnjährige Lucien versteht seinen Vater nicht. Der Mann ist ein ernster, angesehener Lehrer, und ausgerechnet er zieht sich hin und wieder eine Clownsnase auf und gibt vor Publikum eine possenhafte Vorstellung. Für den Jungen ist das nur peinlich. André, der beste Freund des Vaters, spürt, wie sehr Lucien unter dieser Situation leidet, und beschließt, ihm etwas aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Männer zu erzählen. Diese Erinnerung soll erklären, warum der Vater sich so verhält – und verändert damit, wie Lucien auf ihn blickt.
Entstehungsgeschichte
„Effroyables Jardins“ entstand 2003 unter der Regie von Jean Becker. In den Hauptrollen sind Jacques Villeret, André Dussollier, Thierry Lhermitte und Benoît Magimel zu sehen. Der Film verbindet Komödie und Drama und erzählt seine Geschichte über zwei Zeitebenen, die durch die Erzählung eines Erwachsenen an einen Jugendlichen verknüpft werden.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama ist hier kein Widerspruch, sondern das eigentliche Prinzip der Erzählung: Das clownhafte, komische Verhalten des Vaters ist an der Oberfläche albern, entpuppt sich aber als Ausdruck einer ernsten, in der Vergangenheit verwurzelten Erfahrung. Die Struktur – ein Junge, der etwas nicht versteht, und ein Erwachsener, der ihm die Vorgeschichte liefert – macht deutlich, dass es dem Film weniger um eine geradlinige Handlung als um die Entschlüsselung eines Verhaltens geht. Die Besetzung mit Villeret, Dussollier, Lhermitte und Magimel bringt vier männliche Figuren unterschiedlicher Generationen und Temperamente zusammen, was auf ein Zusammenspiel aus väterlicher, freundschaftlicher und jugendlicher Perspektive schließen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zeichnet sich ein positives, aber nicht auf breiter Basis abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt damit ein Beispiel für eine leise, auf Dialog und Erinnerung gestützte Tragikomödie, die ihre dramatischen Untertöne bewusst hinter komischen Momenten verbirgt. Innerhalb der Genremischung aus Komödie und Drama positioniert er sich als Werk, das über Generationen hinweg erzählt, ohne dabei auf große äußere Handlung zu setzen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jacques Villeret als Jacques Pouzay
- André Dussollier als André Designy
- Thierry Lhermitte als Thierry Plaisance
- Benoît Magimel als Emile Bailleul
- Suzanne Flon als Marie Gerbier
- Isabelle Candelier als Louise, Jacques' wife
- Victor Garrivier als Félix Gerbier
- Bernard Collins als Bernd
- Damien Jouillerot als Lucien, Jacques's son
- Jean-Claude Durand als Raoul, aka 'Cul Fanny'
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