Das Labyrinth der Wörter (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Becker |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-06-02 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7 (256 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Germain gilt seit seiner Kindheit als der Dumme, in der Schule ebenso wie zu Hause bei seiner alleinerziehenden Mutter. Das Lesen fällt ihm schwer, und aus dieser Schwierigkeit ist über die Jahre eine Art innerer Sperre geworden. Als Erwachsener lebt er von Gelegenheitsjobs, wird von Freunden noch immer aufgezogen und trägt die Kälte seiner Mutter wie eine offene Wunde mit sich herum. Die Begegnung mit Margueritte, einer älteren Frau, verändert diesen Zustand: Sie liest ihm vor, und über ihre gemeinsame Zeit öffnet sich für Germain noch einmal die Welt der Bücher. Wie weit ihn das trägt, bleibt der Geschichte selbst überlassen.
Entstehungsgeschichte
Jean Becker führte bei diesem 2010 entstandenen Spielfilm Regie. In den Hauptrollen sind Gérard Depardieu, Maurane, Gisèle Casadesus und Jean-François Stévenin zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama und Komödie passt zu einer Geschichte, die von Kränkung und Scham erzählt, ohne dabei auf leichtere Töne zu verzichten. Im Zentrum steht eine ungleiche Freundschaft zwischen einem Mann mittleren Alters und einer deutlich älteren Frau, die sich über das gemeinsame Interesse an Literatur entwickelt. Dass Germains Konflikt sowohl in der Schulzeit als auch im Erwachsenenleben verankert ist, macht deutlich, wie sehr die Erzählung Herkunft und Gegenwart miteinander verknüpft: Es geht weniger um ein einzelnes Ereignis als um eine über Jahrzehnte gewachsene Selbstwahrnehmung, die erst durch eine neue Begegnung ins Wanken gerät.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit rezipierten Bereich. Seit seiner Entstehung 2010 sind inzwischen weit über ein Jahrzehnt vergangen, was ihn zeitlich klar von aktuellen Produktionen abgrenzt, ohne dass sich daraus etwas über seine Wirkung heute ableiten ließe. Innerhalb der Kombination aus Drama und Komödie reiht er sich in eine Erzähltradition ein, die zwischenmenschliche Nähe und persönliche Entwicklung in den Mittelpunkt stellt, getragen von einer kleinen, aber prägnanten Besetzung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gérard Depardieu als Germain
- Maurane als Francine
- Gisèle Casadesus als Margueritte
- Jean-François Stévenin als Jojo
- Patrick Bouchitey als Landremont
- François-Xavier Demaison als Gardini
- Claire Maurier als La mère
- Sophie Guillemin als Annette
- Anne Le Guernec als La mère jeune
- Mélanie Bernier als Stéphanie
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Verfügbarkeit
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