Jean-Claude Brialy
Werdegang
Jean-Claude Brialy wurde am 30. März 1933 in Aumale im damaligen Französisch-Algerien geboren, wo sein Vater als Militärangehöriger stationiert war. 1942 zog die Familie nach Frankreich, Brialy besuchte die Prytanée National Militaire und ging mit 21 Jahren nach Paris, um Schauspieler zu werden. 1956 debütierte er im Kurzfilm „Le coup du berger“ von Jacques Rivette. Ende der 1950er-Jahre gehörte er zu den produktivsten Darstellern der Nouvelle Vague und arbeitete mit Regisseuren wie Claude Chabrol, Louis Malle, François Truffaut, Jean-Luc Godard, Éric Rohmer, Jean Renoir, Roger Vadim, Philippe de Broca, Luis Buñuel und Claude Lelouch. Seine letzte Rolle spielte er 2006 im Fernsehfilm „Monsieur Max“. Brialy führte auch selbst Regie, etwa bei „Églantine“ (1971) und „Les volets clos“ (1972), betrieb ein Restaurant auf der Île Saint-Louis und war zudem als Fernsehmoderator, Sänger und Radiomoderator tätig. In seinen späteren Büchern offenbarte er, bisexuell zu sein. Er starb am 30. Mai 2007.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel mit Jean-Claude Brialy als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 1959 bis 1985 ab, also 26 Jahre, wobei der erste Titel 26 Jahre nach seiner Geburt und der letzte 52 Jahre danach erschien. Die Genres reichen von Komödie und Drama über Liebesfilm und Krimi bis zu Mystery und Historie, was für ein breites schauspielerisches Spektrum spricht, darunter Werke wie „Eine Frau ist eine Frau“, „Claires Knie“ und „Der Richter und der Mörder“.
Einordnung
Die acht Titel bewegen sich zwischen 6,5 und 7,5 von 10, im Schnitt bei 7,1. Die Bewertungen liegen damit in einem konstant guten, aber nicht herausragenden Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste Titel liegt 26 Jahre nach der Geburt Brialys, der jüngste 52 Jahre danach, sodass sich in unserem Katalog vor allem seine Nouvelle-Vague-Phase und Werke bis Mitte der 1980er-Jahre widerspiegeln.