Die Saat des heiligen Feigenbaums (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mohammad Rasulof |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 167 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.501.810 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (514 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach zwei Jahrzehnten im Dienst erhält Amin endlich die Beförderung, auf die er gewartet hat. Er ist nun für Verhöre zuständig und muss Angeklagte an den Richter weiterleiten – zu einer Verurteilung, die anschließend so gut wie sicher ist. Zu Hause hat er eine ergebene Frau und zwei Töchter, die studieren.
Diese Ordnung bekommt Risse. Eine Freundin der älteren Tochter wird bei einer Demonstration schwer im Gesicht verletzt. Die Töchter stehen vor der Frage, wie sie ihr helfen können, ohne dass das Familienoberhaupt davon erfährt. Und dann verschwindet auch noch die Waffe, die Amin mit der Beförderung ausgehändigt wurde, aus dem Haus. Wird sie nicht gefunden, droht ihm selbst das Gefängnis.
Entstehungsgeschichte
Der Film von Mohammad Rasulof stammt aus dem Jahr 2024. Vor der Kamera stehen Soheila Golestani, Misagh Zareh, Mahsa Rostami und Setareh Maleki – eine Besetzung aus vier Namen, die auf die Familienkonstellation aus Vater, Mutter und zwei Töchtern zugeschnitten sein dürfte. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt der Härte des Stoffes Rechnung.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Krimi, dazu Motive wie Polizeigewalt, Richter, Gericht, Politik, Ehebeziehung und Paranoia: So entsteht ein Film, der ein politisches System durch die Tür einer Familie betritt. Amin ist Teil eines Apparats, der Urteile im Voraus feststehen lässt, und dieser Apparat holt ihn in den eigenen vier Wänden ein – zuerst über die Töchter, dann über die verschwundene Waffe.
Die Anlage verschränkt zwei Spannungsbögen. Der Krimi fragt, wo die Waffe ist; das Drama fragt, was die Familie voreinander verbirgt. Paranoia benennt, was beide verbindet: Ein Mann, der beruflich Misstrauen ausübt, beginnt es auf die eigenen Angehörigen zu richten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten liegt die Bewertung deutlich über dem Durchschnitt, die Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Für einen zwei Jahre alten Film ist das eine beachtliche Resonanz. Innerhalb der politischen Dramen steht der Titel für die Spielart, die Macht nicht auf der Bühne der Institutionen, sondern am Küchentisch verhandelt – dort, wo sich Loyalität zur Familie und Loyalität zum System nicht mehr gleichzeitig halten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Soheila Golestani als Najmeh
- Misagh Zare als Iman
- Mahsa Rostami als Rezvan
- Setareh Maleki als Sana
- Niousha Akhshi als Sadaf
- Reza Akhlaghirad als Ghaderi
- Shiva Ordooie als Fatemeh
- Amineh Mazrouie Arani als Woman in the Car
- Mohammad Kamal Alavi
- Parisa Mohyedini
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Verfügbarkeit
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