Doch das Böse gibt es nicht (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mohammad Rasulof |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 54.967 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (174 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Geschichten, vier Namen, ein gemeinsames Thema. Heshmat ist ein zuverlässiger Ehemann und Vater, der jeden Morgen vor Sonnenaufgang das Haus verlässt, ohne dass klar wird, wohin. Pouya soll einen Befehl ausführen, der einem anderen Menschen das Leben nehmen würde, und sucht verzweifelt nach einem Ausweg. Javad will seiner Freundin Nana einen Heiratsantrag machen, doch der Tag hält eine andere, schwerere Nachricht bereit. Bahram, ausgebildeter Arzt, darf seinen Beruf nicht ausüben, und als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, erzählt er ihr endlich, warum er zum Außenseiter wurde. Die vier Episoden stehen für sich, teilen aber eine Frage: was ein Mensch zu tun bereit ist, wenn eine Autorität es von ihm verlangt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2020 unter der Regie von Mohammad Rasulof. Zur Besetzung gehören Mahtab Servati, Shaghayegh Shourian, Baran Rasoulof und Darya Moghbeli. Es handelt sich um ein Drama, freigegeben ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Anlage aus vier eigenständigen, aber thematisch verknüpften Episoden erlaubt es, dieselbe Grundfrage aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten: als Alltag eines Familienvaters, als Gewissenskonflikt eines jungen Mannes, als Familienglück, das jäh durchkreuzt wird, und als spätes Geständnis zwischen Onkel und Nichte. Dass die Namen und Beziehungen so unterschiedlich gelagert sind – Ehepaare, Liebespaare, Verwandte über Ländergrenzen hinweg –, deutet darauf hin, dass der Film weniger eine einzelne Figur porträtieren will als ein System, in dem individuelle Entscheidungen und ihre Konsequenzen im Mittelpunkt stehen. Die Einordnung als reines Drama, ohne weitere Genrezusätze, lässt vermuten, dass die Spannung aus den moralischen Zwangslagen selbst entsteht und nicht aus äußerer Action oder Thriller-Elementen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch vergleichsweise überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit der Veröffentlichung 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis stark ausgeweitet hätte, was auf ein eher kleines, aber interessiertes Publikum hindeutet. Innerhalb des Dramagenres steht der Film mit seiner episodischen Struktur und der Konzentration auf Gewissensfragen für eine Erzählweise, die auf Zuspitzung einzelner Momente statt auf einen durchgehenden Spannungsbogen setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mahtab Servati als Nana
- Shaghayegh Shourian als Razieh
- Baran Rasoulof als Darya
- Darya Moghbeli als Tahmineh
- Kaveh Ahangar als Pouya
- Jila Shahi als Zaman
- Ehsan Mirhosseini als Heshmat
- Mohammad Valizadegan als Javad
- Alireza Zareparast als Hasan
- Mohammad Seddighimehr als Bahram
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Verfügbarkeit
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