Mohammad Rasulof
Werdegang
Mohammad Rasulof wurde am 16. November 1972 in Shiraz geboren und ist ein iranischer Independent-Filmemacher. Zu seinen Filmen zählen unter anderem „The Twilight" (2002), „Iron Island" (2005), „Goodbye" (2011), „Manuscripts Don't Burn" (2013) und „A Man of Integrity" (2017). Die Art und der Inhalt seiner Filme brachten ihn wiederholt in Konflikt mit der iranischen Regierung, was zu mehrfachen Verhaftungen und der Einziehung seines Passes führte. Im Mai 2024 wurde er von der Islamischen Republik zu acht Jahren Haft, Auspeitschung und einer Geldstrafe verurteilt. Nach dieser Verurteilung floh Rasulof an einen unbekannten Ort in Europa.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de sind zwei Titel von Mohammad Rasulof als Regisseur verzeichnet: „Doch das Böse gibt es nicht" (2020) und „Die Saat des heiligen Feigenbaums" (2024). Beide Werke stammen aus den Genres Drama, Thriller und Krimi und liegen damit thematisch nahe beieinander. Es handelt sich ausschließlich um Filme, keine Serien. Die beiden Titel decken einen Zeitraum von vier Jahren ab, vom Geburtsjahr des Regisseurs aus betrachtet erschien der erste Titel 48 Jahre später, der zweite 52 Jahre später.
Einordnung
Die beiden bei uns gelisteten Filme werden mit 7,5 und 7,4 von 10 bewertet, was einem Schnitt von 7,5 entspricht. Beide Bewertungen liegen damit auf einem vergleichbaren, insgesamt guten Niveau. Angesichts der geringen Zahl von nur zwei Titeln im Katalog lässt sich aus diesen Zahlen vor allem ablesen, dass die vorhandenen Werke konstant positiv aufgenommen wurden, ohne dass sich daraus eine breitere Aussage über das Gesamtwerk des Regisseurs treffen lässt.