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Die Gräfin

Die Gräfin (2009)

⭐ 5,9 · 2009 · Drama, Historie, Thriller, Mystery, Horror
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Kurzüberblick

RegieJulie Delpy
GenreDrama, Historie, Thriller, Mystery, Horror
Laufzeit100 Minuten
Erscheinungsdatum2009-03-13
AltersfreigabeFSK 12
Budget8.500.000 $
Einspielergebnis784.522 $
TMDB-Bewertung5,9 (191 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gilt Gräfin Erzebet Bathory als eine der mächtigsten Frauen ihrer Zeit: schön, klug und nicht gewillt, sich den Regeln einer von Männern bestimmten Welt zu unterwerfen. Auf einem Fest begegnet sie dem deutlich jüngeren Istvan, und aus der Begegnung wird rasch eine leidenschaftliche Verbindung. Doch das Glück währt nicht lange. Istvans Vater, Graf Thurzo, missbilligt die Beziehung und zwingt seinen Sohn, den Kontakt abzubrechen. Er spinnt dabei ein Netz aus Intrigen, das aufgeht: Erzebet deutet die Trennung als Zurückweisung wegen des Altersunterschieds. Aus Sehnsucht und Enttäuschung heraus verfällt sie einer Vorstellung, die ihr weiteres Handeln bestimmt – dem Glauben, das Blut junger Frauen könne ihr ewige Jugend und Schönheit bewahren.

Entstehungsgeschichte

„Die Gräfin“ entstand 2009 unter der Regie von Julie Delpy, die auch die Hauptrolle der Erzebet Bathory übernahm. An ihrer Seite stehen Daniel Brühl als Istvan, William Hurt als Graf Thurzo und Anamaria Marinca. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.

Hinter den Kulissen

Schon die Genrezuordnung verrät, wie der Stoff angelegt ist: Drama, Historie, Thriller, Mystery und Horror verschmelzen ineinander, statt sich klar zu trennen. Das legt nahe, dass die Geschichte nicht als reine Kostümerzählung funktioniert, sondern die historische Figur bewusst in Richtung des Unheimlichen und Bedrohlichen erzählt. Die Konstellation aus Liebesbeziehung, väterlicher Intrige und daraus resultierendem Wahn deutet auf eine Erzählung hin, die psychologische Motive – Verletzung, Zurückweisung, Kontrollverlust – mit den Mitteln des Horrorfilms verknüpft. Dass Delpy Regie führt und zugleich die Titelrolle spielt, weist auf eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit der Figur hin.

Einordnung & Wirkung

Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im Mittelfeld der Publikumsresonanz. Seit seinem Erscheinen 2009 sind mehr als eineinhalb Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich daran eine breitere Bewertungsgrundlage aufgebaut hätte. Innerhalb historischer Stoffe, die sich mit der Bathory-Legende befassen, positioniert sich der Film durch seine Mischung aus Liebesdrama und Horrorelementen als eigenständiger Zugang zu einer Figur, die zwischen Machtanspruch, Gefühl und Zerstörung changiert.

Bilder

Die GräfinDie GräfinDie GräfinDie GräfinDie GräfinDie GräfinDie GräfinDie Gräfin

Besetzung & Stab

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Verfügbarkeit

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