Lolo – Drei ist einer zu viel (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julie Delpy |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-03 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 24.134 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (397 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Violette verbringt mit ein paar Freundinnen einen Urlaub in Südfrankreich und verliebt sich dort Hals über Kopf in Jean-René. Der charmante Informatiker scheint auf den ersten Blick überhaupt nicht zu ihr zu passen. Doch trotz aller Gegensätze verlaufen mehrere Treffen so gut, dass er schon bald zu ihr in die Pariser Wohnung zieht.
Dort allerdings wartet bereits jemand: Lolo, Violettes 19-jähriger Sohn. Der denkt gar nicht daran, sich mit dem neuen Mann an der Seite seiner Mutter anzufreunden. Mit allerlei hinterhältigen Einfällen setzt der aufgeweckte junge Mann alles daran, Jean-René in ein schlechtes Licht zu rücken.
Seine Sabotage zeigt Wirkung und nährt bei Violette erste Zweifel an der Beziehung. Jean-René jedoch gibt den Kampf um sie so schnell nicht auf. Wer sich am Ende durchsetzt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Julie Delpy führte bei dieser Komödie aus dem Jahr 2015 Regie und steht zugleich selbst vor der Kamera. Neben ihr spielen Dany Boon, Vincent Lacoste und Karin Viard. Die Doppelrolle hinter und vor der Kamera zeigt, wie eng Inszenierung und Schauspiel bei diesem Projekt zusammenfallen.
Mit einer Freigabe ab 6 Jahren ist die Komödie für ein breites Publikum zugänglich, auch wenn ihre Themen Liebe, Eifersucht und Familienrivalität eher Erwachsene ansprechen.
Hinter den Kulissen
Die Komödie baut auf einer klassischen Dreieckskonstellation auf, allerdings mit ungewöhnlicher Besetzung: Nicht zwei Liebhaber konkurrieren um eine Frau, sondern der neue Partner und der erwachsene Sohn. Der deutsche Untertitel „Drei ist einer zu viel“ benennt genau diesen Kern.
Die Gegensätze sind deutlich gezogen. Hier die Pariser Wohnung, in der Lolo sein Revier verteidigt, dort der Informatiker, der so gar nicht zu Violette zu passen scheint. Der Humor ergibt sich aus der Eskalation, denn jede Intrige des Sohnes verlangt nach einer Antwort. Zugleich schwingt ein ernster Gedanke mit: die Frage, wie viel Raum eine Mutter für ein eigenes Liebesleben hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,3 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und zeigt, dass der Film sein Publikum geteilt zurücklässt.
Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen. Unter den Beziehungskomödien setzt der Titel einen eigenen Akzent, indem er den Konflikt nicht zwischen Rivalen, sondern zwischen Generationen austrägt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dany Boon als Jean-René
- Julie Delpy als Violette
- Vincent Lacoste als Lolo
- Karin Viard als Ariane
- René-Alban Fleury als Présentateur film Crédit Rural
- Antoine Lounguine als Lulu
- Christophe Vandevelde als Gérard
- Elise Larnicol als Élisabeth
- Christophe Canard als Patrick
- Nicolas Wanczycki als Médecin hôpital
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Verfügbarkeit
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