Die Farbe des Geldes (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Scorsese |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 52.293.982 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.583 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eddie Felson hat früher Poolbillard gespielt, auf hohem Niveau. Heute spielt er nicht mehr selbst.
Dann sieht er Vincent Lauria — jung, talentiert und ohne jedes Gespür dafür, wann man verlieren muss. Eddie nimmt ihn unter seine Fittiche und bringt ihm bei, was er selbst kann: nicht das Spielen, sondern das Täuschen. Gemeinsam ziehen sie durch Billardhallen, bis das Turnier in Atlantic City ansteht.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Walter Tevis' Roman von 1984. Der Film ist die Fortsetzung von „Haie der Großstadt" aus dem Jahr 1961, in dem Paul Newman dieselbe Figur bereits gespielt hatte.
Regie führte Martin Scorsese, das Drehbuch schrieb Richard Price. Produziert wurde der Film von Irving Axelrad und Barbara De Fina.
Paul Newman spielt Eddie Felson, Tom Cruise den Vincent Lauria, Mary Elizabeth Mastrantonio die Carmen, Helen Shaver die Janelle, John Turturro den Julian, Forest Whitaker den Amos, Bill Cobbs den Orvis, Bruce A. Young den Moselle, Paul Herman einen Zocker und Elizabeth Bracco die Diane.
Die Kamera führte Michael Ballhaus, den Schnitt Thelma Schoonmaker, die Musik stammt von Robbie Robertson.
Der Film erschien 1986, dauert 115 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
25 Jahre zwischen zwei Filmen über dieselbe Figur sind eine Seltenheit. Paul Newman spielte Eddie Felson zweimal — als jungen Mann und als alten — und wurde damit einer von nur drei Darstellern, die zweimal für dieselbe Rolle für den Oscar nominiert wurden.
Beim zweiten Mal gewann er.
Die Konstruktion kehrt die Vorlage um. Im ersten Film war Eddie der Junge, den ein Älterer belehrte; hier ist er der Ältere, und Vincent macht dieselben Fehler.
Michael Ballhaus' Kamera wurde als virtuos in Szene gesetzt beschrieben — bei einem Film über Billard ist die Frage, wie man Tische filmt, die entscheidende.
Einordnung & Wirkung
Paul Newman gewann den Oscar als bester Hauptdarsteller sowie den Preis des National Board of Review.
Nominiert war der Film zudem für Mary Elizabeth Mastrantonio als beste Nebendarstellerin, für das adaptierte Drehbuch und für das Szenenbild von Boris Leven und Karen O'Hara. Newman und Mastrantonio waren auch für den Golden Globe nominiert, Mastrantonio zusätzlich für den Preis des New York Film Critics Circle.
Die Deutsche Film- und Medienbewertung vergab das Prädikat „besonders wertvoll".
Das Lexikon des internationalen Films lobte die moralphilosophische Reflexion über Korruption und Unschuld, Lebenslust und Resignation.
Dass Newman den Oscar für die zweite Begegnung mit dieser Figur erhielt und nicht für die erste, gehört zu den auffälligeren Verläufen der Preisgeschichte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Newman als Eddie Felson
- Tom Cruise als Vincent Lauria
- Mary Elizabeth Mastrantonio als Carmen
- Helen Shaver als Janelle
- John Turturro als Julian
- Bill Cobbs als Orvis
- Forest Whitaker als Amos
- Keith McCready als Grady Seasons
- Elizabeth Bracco als Diane at Bar
- Vito D'Ambrosio als Lou in Child World
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