Die Bronx-Katzen (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Hill |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-01-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine junge Frau schließt sich einer Jugendbande an und gerät damit mitten in ein Machtgefüge aus Loyalität und Eifersucht. Die Freundin des Anführers sieht in der Neuen eine Rivalin und heckt einen Plan aus, sie durch einen verfeindeten Rivalen aus dem Weg räumen zu lassen. Der Anschlag geht daneben und trifft stattdessen den eigenen Bandenchef. Aus den Trümmern dieser Machtverschiebung formt die Neuankömmling eine eigene Gruppe, während der Konflikt mit ihrer Widersacherin auf ein offenes Duell zusteuert. Am Ende greift die Polizei hart durch und lässt von den verbliebenen Aufständischen wenig übrig. Erzählt wird das als geradliniger Aufstieg-und-Fall innerhalb einer geschlossenen, gewaltbereiten Gruppenstruktur, in der Zugehörigkeit ständig neu verhandelt wird.
Entstehungsgeschichte
„Die Bronx-Katzen“, im Original „Switchblade Sisters“, entstand 1975 unter der Regie von Jack Hill. Die Hauptrollen übernehmen Robbie Lee, Joanne Nail, Monica Gayle und Asher Brauner. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Krimi und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Es geht nicht um äußere Bedrohungen, sondern um interne Machtkämpfe innerhalb einer Bande, die durch Eifersucht, Verrat und Vergeltung angetrieben werden. Dass eine Frau ins Zentrum der Handlung und der Gruppenführung rückt, verschiebt die klassische Bandenerzählung in Richtung eines Machtkonflikts unter Frauen, während männliche Figuren eher Auslöser als treibende Kraft der Ereignisse sind. Der Handlungsbogen von Aufnahme über Verrat, Neugründung, Duell bis zur staatlichen Zerschlagung folgt einer klaren, fast klassischen Dramaturgie des Aufstiegs und Untergangs einer Gruppe außerhalb gesellschaftlicher Ordnung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1975 sind mittlerweile 50 Jahre vergangen, was den Film klar in die Actionfilme des mittleren Jahrzehnts einordnet, in denen Bandenmilieus und Gewaltthemen häufiger Stoff für Krimidramen lieferten. Die schmale Bewertungsbasis lässt keine gesicherte Aussage über eine breitere Rezeption zu, sie zeigt lediglich, dass der Titel bis heute ein Nischenpublikum findet.
Bilder







Besetzung & Stab
- Robbie Lee als Lace
- Joanne Nail als Maggie
- Monica Gayle als Patch
- Asher Brauner als Dominic
- Chase Newhart als Crabs
- Marlene Clark als Muff
- Kitty Bruce als Donut
- Janice Karman als Bunny
- Don Stark als Hook
- Don Marino als Guido
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Verfügbarkeit
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