Coffy - Die Raubkatze (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Hill |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-06-13 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 500.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (318 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Coffy ist Krankenschwester, eine tatkräftige afroamerikanische Frau. Ihr Alltag gerät aus den Fugen, als sie erfährt, dass ihre sehr junge Schwester von einem Dealer drogenabhängig gemacht wurde.
Coffy nimmt das nicht hin. Statt auf Hilfe von außen zu warten, beschließt sie, selbst zu handeln, und sinnt auf Rache. Sie erklärt den Drogenhändlern, die ihre Stadt überschwemmt haben, den Krieg und ist bereit, dafür jedes Mittel einzusetzen. Damit begibt sie sich in eine gefährliche Welt, in der jeder Schritt sie selbst in Lebensgefahr bringen kann. Wie weit sie auf diesem Weg gehen wird und welchen Preis sie dafür zahlt, bleibt die Frage, die den Film vorantreibt.
Entstehungsgeschichte
Jack Hill inszenierte den Film, der 1973 erschien. Pam Grier, Robert DoQui, Sid Haig und Booker Bradshaw sind in der Besetzung vertreten. Das Publikum muss mindestens 18 Jahre alt sein.
Der deutsche Titel „Coffy - Die Raubkatze“ ergänzt den Namen der Heldin um ein Bild, das ihre Entschlossenheit und Gefährlichkeit unterstreicht. Im Englischen trägt der Film schlicht ihren Namen.
Hinter den Kulissen
Krimi, Thriller und Drama verbinden sich hier zu einer Rachegeschichte. Der Krimi steckt im Drogenmilieu und dessen Hintermännern, der Thriller in der Spannung eines Feldzugs gegen übermächtige Gegner, das Drama im persönlichen Verlust, der alles auslöst.
Bemerkenswert ist die Wahl der Hauptfigur. Eine Krankenschwester, deren Beruf dem Heilen gilt, wird zur Rächerin. Dieser Gegensatz zwischen Fürsorge und Gewalt zieht sich durch die Anlage der Geschichte. Zudem steht eine Frau im Zentrum, die nicht beschützt werden muss, sondern selbst den Kampf aufnimmt. Die Motivation ist dabei zutiefst persönlich: Es geht um die kleine Schwester und um eine Stadt, die dem Drogenhandel ausgeliefert ist.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsnote von 6,6 von 10 beruht auf einigen hundert Stimmen und deutet auf eine überwiegend positive Aufnahme hin.
Das Erscheinen liegt 53 Jahre zurück. Im Feld der Rachethriller steht der Film für eine Erzählung, die das Thema Drogen nicht abstrakt behandelt, sondern über das Schicksal einer Familie greifbar macht und eine entschlossene Heldin in den Mittelpunkt rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pam Grier als Coffy
- Robert DoQui als King George
- Sid Haig als Omar
- Booker Bradshaw als Howard Brunswick
- William Elliott als Carter Brown
- Allan Arbus als Arturo Vitroni
- Linda Haynes als Meg
- Barry Cahill als McHenry
- Lee de Broux als Nick
- Ruben Moreno als Ramos
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Verfügbarkeit
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