Spider Baby (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Hill |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-12-24 |
| Budget | 65.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem abgelegenen, verfallenen Haus lebt die junge Generation der Familie Merrye: die Schwestern Virginia und Elizabeth sowie ihr älterer Bruder Ralph, betreut vom treuen Chauffeur Bruno. Alle drei Geschwister tragen das sogenannte „Merrye-Syndrom“ in sich, eine Krankheit, die offenbar nur diese Familie befällt und die geistige wie soziale Entwicklung nach der frühen Kindheit rückwärts laufen lässt. Als ein Brief entfernte Verwandte ankündigt, die mit einem Anwalt im Gepäck Vormundschaft und Besitz der Familie an sich bringen wollen, gerät die fragile Ordnung des Hauses ins Wanken. Bruno versucht mit allen Mitteln, den Anschein gewöhnlicher Jugendlicher aufrechtzuerhalten und die Besucher von dem abzuhalten, was sich hinter den Mauern tatsächlich abspielt.
Entstehungsgeschichte
„Spider Baby“ entstand 1967 unter der Regie von Jack Hill. Zur Besetzung gehören Lon Chaney Jr. als Bruno sowie Carol Ohmart, Quinn K. Redeker und Beverly Washburn.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Horror prägt die Anlage der Geschichte: Die Bedrohung entsteht nicht aus einem äußeren Monster, sondern aus der Familie selbst und ihrer fortschreitenden Rückentwicklung, die groteske wie tragikomische Züge trägt. Dass die Erzählung ein isoliertes Haus, ein erblich bedingtes Leiden und eindringende Fremde miteinander verknüpft, erzeugt eine Kammerspielsituation, in der Vertrautes und Verstörendes eng beieinanderliegen. Der Versuch, die Geschwister nach außen als „normal“ erscheinen zu lassen, macht den Konflikt zwischen Fassade und Wahrheit zum zentralen Motor der Handlung, ohne dass dafür äußere Spannungselemente nötig wären.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für sein Genre. Seit der Entstehung 1967 sind mittlerweile 58 Jahre vergangen, ein Zeitraum, der den Film klar in die Frühphase des Horror-Komödien-Hybrids einordnet, wie er in dieser Mischung aus schwarzem Humor und familiärer Abgründigkeit angelegt ist. Die geringe Stimmenzahl deutet auf ein Publikum hin, das den Titel eher gezielt sucht als zufällig entdeckt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lon Chaney Jr. als Bruno
- Carol Ohmart als Emily
- Quinn K. Redeker als Peter
- Beverly Washburn als Elizabeth
- Jill Banner als Virginia
- Sid Haig als Ralph
- Mary Mitchel als Ann
- Karl Schanzer als Schlocker
- Mantan Moreland als Messenger
- Joan Keller Stern als Aunt Martha
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Verfügbarkeit
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