Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Mystery |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 130.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 373.993.951 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (5.970 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der junge Reporter Tim kauft auf einem Trödelmarkt das Modell eines Segelschiffs, der Einhorn. Kurz darauf wollen zwei Männer es ihm abkaufen, jeder dringender als der andere, und noch am selben Tag wird bei ihm eingebrochen.
Im Mast steckt eine Pergamentrolle — ein Drittel einer Anweisung, die zu einem verschollenen Schatz führt. Tim wird entführt und landet auf einem Frachter, wo er den ständig betrunkenen Kapitän Haddock trifft, dessen Vorfahr das Schiff befehligt hat. Von da an geht es über Marokko bis zu einer Hafenanlage, gemeinsam mit Struppi, der die meiste Arbeit erledigt.
Entstehungsgeschichte
Vorlage sind die Comicbände von Hergé, hauptsächlich "Das Geheimnis der Einhorn" und "Der Schatz Rackhams des Roten".
Steven Spielberg wurde 1981 auf die Reihe aufmerksam, nachdem eine Kritik "Jäger des verlorenen Schatzes" mit den Comics verglichen hatte. Hergé, der 1983 starb, soll Spielberg für den Einzigen gehalten haben, der Tim gerecht werden könne. Bis zur Verfilmung vergingen danach fast dreißig Jahre.
Hinter den Kulissen
Peter Jackson kam als Produzent dazu und betreute die Effekte über Weta Digital. Er war es auch, der Motion Capture vorschlug: Die Darsteller spielen mit Sensoren, ihre Bewegungen werden auf gezeichnete Figuren übertragen. Eine Realverfilmung, so das Argument, hätte Hergés Bildwelt nicht wiedergeben können.
Das Budget lag bei 135 Millionen Dollar. Ein Teil der Kritik vermerkte den Zwiespalt dieses Verfahrens: Die Figuren ähneln Hergés Zeichnungen und wirken zugleich auf eine schwer greifbare Weise fremd.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 374 Millionen Dollar ein. Am zweiten Wochenende legte er in den USA um 17,6 Prozent zu — das gelang bis dahin nur zwölf Filmen im breiten Start.
Die Kritik reagierte gut (75 Prozent bei Rotten Tomatoes). Roger Ebert nannte ihn eine ehrgeizige und lebendige Angelegenheit, deutlich klüger als der übliche 3-D-Familienfilm. Der Film gewann den Golden Globe als bester Animationsfilm — als erste Produktion mit Motion Capture überhaupt —, John Williams wurde für die Musik für den Oscar nominiert. Eine Fortsetzung blieb über Jahre liegen; Peter Jackson bestätigte im Juli 2026, das Drehbuch gemeinsam mit Fran Walsh fertiggestellt zu haben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jamie Bell als Tintin (voice)
- Andy Serkis als Captain Haddock / Sir Francis Haddock (voice)
- Daniel Craig als Sakharine / Red Rackham (voice)
- Nick Frost als Thomson (voice)
- Simon Pegg als Thompson (voice)
- Daniel Mays als Allan / Pirate Flunky #1 (voice)
- Gad Elmaleh als Ben Salaad (voice)
- Toby Jones als Silk (voice)
- Enn Reitel als Nestor / Mr. Crabtree (voice)
- Mackenzie Crook als Tom / Pirate Flunky #2 (voice)
Weitere Filme von Steven Spielberg
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.