Der Rabe - Duell der Zauberer (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Corman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror, Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 350.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.499.275 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (287 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dr. Erasmus Craven lebt zurückgezogen in seinem Schloss und trauert seit zwei Jahren um seine verstorbene Frau Lenore, sehr zum Kummer seiner Tochter Estelle. Eines Nachts fliegt ein Rabe durch sein Fenster, der sich als der Zauberer Dr. Bedlo entpuppt – verwandelt nach einem Magierduell mit dem finsteren Dr. Scarabus. Craven verhilft ihm zur Rückverwandlung, doch Bedlo will Rache und drängt zur Rückkehr in Scarabus' Schloss. Craven schließt sich an, denn Bedlo hat ihm erzählt, dort den Geist Lenores gesehen zu haben. Begleitet werden die beiden von Estelle und von Rexford, Bedlos Sohn. Im Schloss des Rivalen kommt es zu einem neuerlichen Duell zwischen Bedlo und Scarabus, ehe schließlich Craven selbst zur letzten Auseinandersetzung antritt.
Entstehungsgeschichte
"Der Rabe – Duell der Zauberer" entstand 1963 unter der Regie von Roger Corman. Die Hauptrollen übernehmen Vincent Price, Peter Lorre, Boris Karloff und Hazel Court. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Horror, Fantasy und Drama zeigt eine Geschichte, die klassische Schauermotive – Trauer, Geistererscheinungen, Magierduelle – mit komödiantischen Tönen verbindet. Die Konstellation dreier bekannter Genredarsteller in konkurrierenden Zaubererrollen legt nahe, dass der Film weniger auf reinen Schrecken als auf das Spiel mit übertriebenen, theatralischen Konfrontationen setzt. Die Rahmenhandlung um Trauer und ein vermeintliches Geistererscheinen dient dabei als Auslöser für die eigentliche Reise ins gegnerische Schloss, in dem sich die Handlung auf zwei aufeinanderfolgende Duelle zuspitzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 286 Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit seiner Entstehung 1963 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn als frühes Beispiel einer genreübergreifenden Horrorkomödie mit Fantasy-Elementen erscheinen lässt, in einer Zeit, in der solche Mischformen im Kino noch weniger verbreitet waren. Innerhalb des Horrorgenres nimmt er damit eine Position ein, die durch die Kombination aus schauerlicher Kulisse und komödiantischem Ton von reinen Schreckensfilmen jener Jahre abweicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Dr. Erasmus Craven
- Peter Lorre als Dr. Adolphus Bedlo
- Boris Karloff als Dr. Scarabus
- Hazel Court als Lenore Craven
- Olive Sturgess als Estelle Craven
- Jack Nicholson als Rexford Bedlo
- John Dierkes als Roderick Craven
- Connie Wallace als Maid
- William Baskin als Grimes
- Aaron Saxon als Gort
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Verfügbarkeit
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