Das Pendel des Todes (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Corman |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 77 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-08-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 200.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (397 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Spanien im 16. Jahrhundert: Nach dem Tod seiner Schwester reist der Edelmann Francis Barnard zu der Burg, in der sie gelebt hat. Dort begegnet er ihrem Witwer Nicholas Medina. Die Umstände ihres Todes lassen Barnard keine Ruhe.
Vom Arzt seiner Schwester erfährt er schließlich, sie sei an einem Schock gestorben, als sie die Folterkammer im Keller der Burg besichtigte. Eine Erklärung, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Bald spitzt sich die Lage zu: Die Stimme der Toten ist zu hören, und Medina scheint nach und nach den Verstand zu verlieren. Was hinter den unheimlichen Vorgängen steckt, bleibt hier ungesagt.
Entstehungsgeschichte
Roger Corman führte Regie bei diesem Film von 1961. Vincent Price, John Kerr, Barbara Steele und Luana Anders bilden die Besetzung. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Grusel eher über Atmosphäre als über drastische Bilder wirken dürfte.
Hinter den Kulissen
Horror, Mystery und Drama verbinden sich hier zu einer Geschichte, die ihren Schrecken aus einem Rätsel bezieht. Der Mystery-Anteil stellt die Frage nach dem wahren Hergang eines Todes, das Drama liegt in Trauer, Schuld und dem Zerfall eines Mannes, und der Horror nährt sich aus dem Ort selbst. Eine Burg mit Folterkammer im Keller ist ein Schauplatz, der Bedrohung schon durch seine bloße Existenz vermittelt.
Die Anlage ist bewusst eng gehalten. Wenige Figuren, ein abgeschlossener Ort, eine Tote, deren Stimme noch nachzuhallen scheint: Aus diesen Bausteinen entsteht eine Atmosphäre des Verdachts. Barnard kommt als Fremder und Ermittler zugleich, Medina ist Hausherr und womöglich Opfer seiner eigenen Wahrnehmung. Die Frage, ob übernatürliche Kräfte am Werk sind oder ein Mensch den Verstand verliert, trägt die Spannung.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 spricht für eine insgesamt wohlwollende Aufnahme. Die Basis von einigen hundert Stimmen ist nicht riesig, erlaubt aber eine klare Tendenz. 65 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine Form des Schauerkinos, die auf düstere Gemäuer, familiäre Geheimnisse und psychologischen Druck setzt. Innerhalb des Horrorgenres gehört er zu jenen Werken, die weniger schockieren als eine beklemmende Stimmung aufbauen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Nicholas Medina / Sebastian Medina
- John Kerr als Francis Barnard
- Barbara Steele als Elizabeth Barnard Medina
- Luana Anders als Catherine Medina
- Antony Carbone als Doctor Leon
- Patrick Westwood als Maximillian
- Lynette Bernay als Maria
- Mary Menzies als Isabella
- Charles Victor als Bartolome
- Larry Turner als Young Nicholas
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Verfügbarkeit
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