Roger Corman
Werdegang
Roger Corman, geboren am 5. April 1926, war ein US-amerikanischer Independent-Regisseur und Filmproduzent. Er machte sich mit günstig produzierten, aber qualitativ überdurchschnittlichen und kommerziell erfolgreichen B-Movies einen Namen, die überwiegend dem Exploitationfilm zugeordnet werden und sich durch formale wie inhaltliche Radikalität und Subversivität auszeichneten. Besonders bekannt wurden seine Verfilmungen von Geschichten Edgar Allan Poes. Als Produzent förderte er zahlreiche später bekannte Regisseure, darunter James Cameron, Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Jonathan Demme, Joe Dante und Peter Bogdanovich, ebenso trieb er Schauspielerkarrieren wie die von Jack Nicholson voran. 2010 erhielt er einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Insgesamt drehte Corman 56 Filme und war an über 510 Produktionen als Produzent beteiligt.
Filmografie bei uns
Im Katalog finden sich 17 Titel von Corman als Regisseur, ausschließlich Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1959 bis 1990, decken also eine Spanne von 31 Jahren ab. Der erste erschien 33 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 64 Jahre danach. Genremäßig überwiegen Horror, Mystery und Thriller, ergänzt durch Drama, Krimi, Fantasy, Science Fiction, Historie und Komödie – insgesamt neun verschiedene Genres, was auf ein breites Wirken innerhalb des Genrekinos hindeutet. Titel wie „Das Pendel des Todes", „Der Rabe – Duell der Zauberer" und „Das Grab der Lygeia" verweisen auf die bereits erwähnten Poe-Verfilmungen, ergänzt um Werke wie „Roger Corman's Frankenstein", „Der Trip" oder „Kleiner Laden voller Schrecken".
Einordnung
Die Bewertungen der 17 Titel liegen zwischen 5,1 und 7,2 von 10, im Schnitt bei 6,3. Die meisten Werte bewegen sich im Bereich von 6,3 bis 6,7, ohne größere Ausschläge nach oben oder unten – ein insgesamt gleichmäßiges Bild über den langen Zeitraum von drei Jahrzehnten. Der älteste Titel liegt über sechs Dekaden zurück, der jüngste gut drei Dekaden, was die Filmografie als über einen langen Zeitraum verteiltes, konstant bewertetes Werk erscheinen lässt.
Filmografie (Regie)