Der Prozess (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Orson Welles |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-08-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 94.243 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (587 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Joseph K. ist ein kleiner Beamter, fleißig und von seinem guten Recht überzeugt. Sein Leben verläuft in Bahnen, die längst gezogen sind, und er stellt sie nicht in Frage. Eines Morgens wird er in den „Zustand der Verhaftung“ versetzt, wie es die amtliche Formel verlangt, ohne dass ein Grund erkennbar wäre. Er will verstehen, was ihm vorgeworfen wird, und gerät dabei in das Labyrinth des Justizapparats. Überall stößt er auf Bürokratie, und an jeder Ecke lauert das Absurde. Nach und nach ahnt er die Wahrheit hinter dem Verfahren: Man wirft ihm nichts anderes vor, als ein Mensch zu sein. Doch Joseph K. ist nicht bereit, sich von einer unmenschlichen Gesellschaft zermahlen zu lassen.
Entstehungsgeschichte
Orson Welles führte Regie und steht zugleich in der Besetzung, neben Anthony Perkins, Romy Schneider und Akim Tamiroff. Der Film stammt aus dem Jahr 1962, trägt den englischen Titel „The Trial“ und ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Mystery sind die Genres. Der Krimi steckt in der Verhaftung und im Verfahren, das Drama in der Hauptfigur, die an einem System zerbricht oder sich dagegen stemmt, das Mystery in der Frage, die nie beantwortet wird: Was wird Joseph K. eigentlich vorgeworfen? Die Anlage kehrt das Muster des Kriminalfilms um. Normalerweise sucht jemand einen Täter, hier sucht ein Angeklagter seine Tat. Das Labyrinth des Justizapparats ist dabei mehr als Kulisse, es ist der eigentliche Gegner, gesichtslos und ohne erkennbare Logik.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im oberen Bereich der Skala. Die Basis von einigen hundert Stimmen ist überschaubar, für einen Film, der 64 Jahre nach seinem Erscheinen 1962 noch bewertet wird, aber ein Zeichen anhaltender Aufmerksamkeit. Innerhalb des Dramas steht der Titel für die Geschichte des Einzelnen gegen den Apparat. Die Grundfrage, was ein Mensch einer Ordnung entgegensetzen kann, die ihn nicht als Person wahrnimmt, hat mit dem Alter des Films nichts von ihrer Schärfe verloren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Perkins als Josef K.
- Romy Schneider als Leni
- Orson Welles als Albert Hastler
- Akim Tamiroff als Bloch
- Jeanne Moreau als Marika Burstner
- Elsa Martinelli als Hilda
- Suzanne Flon als Miss Pittl
- Madeleine Robinson als Mrs. Grubach
- Max Haufler als Uncle Max
- Max Buchsbaum als Examining Magistrate
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Verfügbarkeit
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