Der Mann mit den Röntgenaugen (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Corman |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-07-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (276 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dr. Xavier will die Grenzen des menschlichen Sehens überwinden. Sein Ziel ist ein Mittel, das die Sehkraft weit über das normale Maß hinaus steigert. Als die Finanzierung durch eine Stiftung wegbricht, arbeitet er auf eigene Faust weiter und entwickelt ein Serum, das er schlicht X nennt. Im Beisein seines Freundes Dr. Brant testet er es an sich selbst – mit sofortiger, verstörender Wirkung. Statt vorsichtig zu sein, steigert Xavier die Dosis immer weiter, bis sein Blick durch feste Materie dringt. Brant erkennt die Gefahr und drängt ihn, aufzuhören. Der Streit zwischen den beiden eskaliert, Brant stürzt durch ein Fenster in den Tod, und Xavier muss fliehen – gejagt von der Polizei, die ihn nun des Mordes verdächtigt.
Entstehungsgeschichte
„Der Mann mit den Röntgenaugen“ entstand 1963 unter der Regie von Roger Corman. In den Hauptrollen sind Ray Milland als Dr. Xavier, Diana Van der Vlis, Harold J. Stone und John Hoyt zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Science-Fiction, Thriller und Horror zeigt, wie ein wissenschaftliches Experiment in eine existenzielle Bedrohung kippt. Die Geschichte folgt einem klassischen Muster des Genres: Ein Forscher überschreitet aus Neugier und Ehrgeiz eine Grenze, deren Konsequenzen er nicht kontrollieren kann. Der Wechsel von nüchterner Laborhandlung zu einem Fluchtdrama nach dem tödlichen Zwischenfall verleiht dem Stoff seine thrillerhafte Spannung, während die körperliche Veränderung des Sehens den horrorhaften Unterton liefert. Die kleine, überschaubare Besetzung konzentriert die Handlung auf wenige zentrale Figuren und ihre Beziehung zueinander.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Über sechzig Jahre nach seiner Entstehung steht er als frühes Beispiel dafür, wie das Science-Fiction-Kino der frühen 1960er Jahre wissenschaftliche Neugier mit moralischen Konsequenzen verknüpfte. Die Kombination aus Thriller-Spannung und body-horror-artigen Elementen hebt ihn von reinen Monsterfilmen seiner Zeit ab.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ray Milland als James Xavier
- Diana Van der Vlis als Diane Fairfax
- Harold J. Stone als Sam Brant
- John Hoyt als Willard Benson
- Don Rickles als Crane
- Dick Miller als John Trask (uncredited)
- Jonathan Haze als Heckler (uncredited)
- Kathryn Hart als Mrs. Hart (uncredited)
- John Dierkes als Preacher (uncredited)
- Morris Ankrum als Mr. Bowhead (uncredited)
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Verfügbarkeit
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